Polizei stoppt Schrottkarre - Anzeige!

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Der Opel wurde mit Spachtelmasse und Kunstharz geflickt.

Köln - Mit einem schrottreifen Auto wurde am Montag ein 60-Jähriger Mann in einer Routinekontrolle von der Polizei gestoppt. Dass der Wagen überhaupt noch gefahren ist, grenzt an ein Wunder.

Der Opel hat nur noch Schrottwert und wurde von der Polizei in Köln sichergestellt. 

Was, der fährt noch? Da staunten sogar die Polizisten am Montag in Köln. In einer Routinekontrolle stoppten sie einen 60-Jährigen mit einem uralten Opel. Bei näherer Betrachtung erwies sich das Fahrzeug alles andere als verkehrstauglich: Die Karosserie wurde teilweise nur noch durch Spachtelmasse, Glasfasern, Bauschaum und Kunstharz zusammengehalten.
Der TÜV stellte bei einer Untersuchung außerdem fest, dass die Licht- und Scheibenwischanlage, die Hupe und der Fahrersitz mangelhaft waren. Zudem passten die Reifen nicht zu den Felgen, die Schalldämpfer waren defekt, die Abgaswerte zu hoch und der Katalysator funktionierte nicht mehr. Das Fahrzeug wurde daraufhin sichergestellt.

Der Fahrzeughalter, ein 43-jähriger Bauunternehmer, war sich keiner Schuld bewusst. Er behauptete gegenüber den Beamten, dass der Wagen erst vor kurzem in der Werkstatt gewesen sei und deshalb vollkommen in Ordnung wäre. Die Polizisten hatten eine andere Ansicht. Gegen den Fahrer und dern Fahrzeughalter wurde Anzeige erstattet.

Damit nicht genug: 90 Minuten später wurde der 60-jährige Angestellte des Bauunternehmers erneut von der Polizei kontrolliert. Diesmal war er mit einem in Polen zugelassenen Auto unterwegs. Die Streifenbeamten ermittelten, dass der Fahrzeughalter seit über zwei Jahren in Deutschland wohnt, der Wagen aber noch nicht umgemeldet war. Das zog eine weitere Anzeige nach sich.

jb

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