Riskante Spendenaktion

Wunderbare Geldvermehrung in Münster

Münster - Der Bibelspruch „Geben ist seliger denn Nehmen“ hat sich in Münster bewahrheitet: Benediktinermönche haben dort 2350 Euro verschenkt - und fast das 19-Fache zurückbekommen.

Zum Jahreswechsel hatten die Mönche in einer Bildungseinrichtung des Ordens 50 Geldscheine à 50 Euro in den Kollektenkorb gelegt. Die Besucher des Gottesdienstes sollten zugreifen und anschließend das Geld vermehren.

Seit dieser Woche ist die Aktion ausgewertet: Auf ein Spendenkonto flossen 44.567 Euro zurück. „Die Spender haben unseren Aufruf ganz unterschiedlich umgesetzt“, erklärte ein Sprecher am Dienstag. So habe einer ein Sparschwein gekauft und Arbeitskollegen zu einer Spende aufgerufen.

Insgesamt hatten 47 Gläubige zugriffen - der Einsatz belief sich also auf 2350 Euro. „Wir sind ein Risiko eingegangen. Die 2350 Euro hätten auch weg sein können“, sagte der Sprecher. Die Rechnung ging aber auf - beinahe wie in der biblischen Geschichte von der wunderbaren Brotvermehrung.

Die Einnahmen fließen in den Bau einer neuen 1,5 Millionen Euro teuren Scheune der christliche Meditations- und Begegnungsstätte Benediktshof. Zwei Drittel der Kosten werden aus Kirchenmitteln und öffentlicher Förderung finanziert. Den Rest müssen die Mönche selbst aufbringen. Der Grundstein soll in diesem Jahr gelegt werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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