Strände und Dünen weg

"Xaver" knabbert ostfriesische Inseln an

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Orkantief "Xaver" hat Millionenschäden angerichtet.

Norden/Juist - Orkan „Xaver“ hat an Stränden und Dünen der ostfriesischen Inseln große Schäden angerichtet. Helgoland, Juist und Sylt beklagen massive Schäden.

Orkantief „Xaver“ hat die der Insel Helgoland vorgelagerte Düne stark beschädigt. Eine erste Bilanz sei „erschütternd“, teilte Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier am Montag mit. Es sei von einem Verlust von etwa 50.000 Kubikmetern Sand auszugehen. Helgoland selbst nahm keinen gravierenden Schaden.

Auf Sylt war nach Angaben des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) unter anderem der Ort Hörnum an der Südspitze der Insel betroffen, wo es an einer Randdüne auf einer Länge von gut einem Kilometer bis zu 20 Meter Verlust gab.

Auf Juist seien an den Stränden im Mittel 25 Meter Dünen verloren gegangen, sagte die Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Herma Heyken. Eine genaue Bilanz sei erst nach einer Laservermessung aus der Luft in den kommenden Tagen möglich. Alleine auf den Inseln müssen rund 500 Kubikmeter Treibgut von den Deichen geräumt werden. Das sei nötig, weil sonst das Gras absterbe. Die frische Sandaufspülung auf Langeoog und ein neues Deckwerk auf Baltrum haben nach Heykens Angaben der Sturmflut standgehalten.

Orkantief "Xaver": Die Bilder von Freitag

So wütet Orkantief "Xaver"

In Mecklenburg-Vorpommern richtete das Sturmtief am Wochenende einen Millionenschaden an. Allein an der Küste, insbesondere im Landkreis Rostock, seien rund 400.000 Kubikmeter Boden durch den Wind abgetragen und umverteilt worden, sagte Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Montag. Der Schaden belaufe sich dadurch auf rund vier Millionen Euro.

dpa

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