Tragisches Unglück bei Ausflug

YouTube-Stars stürzen in den Tod - sie wollten einer Frau helfen

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Ryker Gamble und Alexey Lyakh betrieben zusammen mit Parker Heuser den YouTube-Kanal „High on Life“

Es ist ein tragischer Vorfall, der sich in Kanada ereignete: Zwei berühmte YouTuber starben bei dem Versuch, eine Freundin zu retten. Jetzt meldete sich die zurückgebliebene Freundin zu Wort. 

British Columbia - Sie waren noch so jung und doch ist jetzt alles vorbei: Ryker Gamble und Alexey Lyakh, die gemeinsam mit einem weiteren Freund einen YouTube-Kanal rund um das Thema Reisen und Abenteuer ins Leben gerufen haben, sind tot. Bei einem Ausflug zum „Shannon Falls“-Wasserfall verstarben die jungen Männer bei dem Versuch, ihre verunglückte Freundin zu retten.

Wie die Vancouver Sun berichtet, hatten die beiden Männer gemeinsam mit ihrem Freund Parker Heuser den YouTube-Kanal „High on Life“, auf dem sie regelmäßig Videos von Reisen, gefährlichen Stunts und anderen Abenteuern veröffentlichten und mit ihren über 500.000 Abonnenten teilten. Auch auf Instagram war das Trio beliebt: Über eine Millionen Menschen folgen ihrer offiziellen Seite, die ebenfalls Bilder und Videos von ihren Reisen beinhaltet.

Alexey Lyakh mit seiner Freundin Megan

Happy Birthday @mindy I U

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Doch nun hat die gemeinsame Zeit ein trauriges Ende gefunden: Bei einem Ausflug zum „Shannon Falls“-Wasserfall in British Columbia in Kanada kamen Ryker Gamble, Alexey Rey und dessen Freundin Megan Scraper ums Leben. Die drei wollten am Dienstag in einem für den Wasserfall bekannten Badebecken schwimmen gehen, als Megan ausrutschte und 30 Meter tiefer in ein anderes Becken stürzte. Bei dem Versuch sie zu retten, fielen auch ihre zwei Begleiter in die Tiefe. Am Mittwochabend wurde bekannt, dass ihre leblosen Körper gefunden und geborgen worden sind. 

Ryker Gamble begeisterte sich für Abenteuer

Playing with at a rescue reserve!! - @elephantsbali @mindy

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Rykers Freundin rührt mit emotionalen Worten

Auch der verstorbene Ryker hatte eine Freundin, die bei dem verhängnisvollen Ausflug jedoch nicht dabei war. Auf Instagram veröffentlichte sie nun gemeinsame Bilder mit ihrer großen Liebe und verabschiedete sich von ihrem Freund: „Trauer scheint alles zu einem Stillstand zu bringen. Was einst möglich war, scheint nun irrelevant. Der Zeitplan ist gelöscht, das Banale ignoriert.“ 

Sie beschreibt den einen Moment noch als „Welle von katastrophalen Emotionen“, während der nächste nur noch eine „Höhle der Leere“ sei. Alles in einem bleibt sie aber hoffnungsvoll: „Der Tod ist keine Aufforderung, mit dem Leben aufzuhören. Es ist eine Aufforderung, zu lieben.“ Ein derartiger Verlust würde einen wachrütteln. Außerdem würde es einem klar machen, dass man geliebte Menschen achten und jeden Moment im Hier und Jetzt schätzen sollte. 

Grief seems to bring everything to a halt. What was once possible seems irrelevant. The schedule is cleared, the mundane ignored. One moment a wave of catastrophic emotions, the next a cavern of emptiness. Death is not a request to stop living, it is a request for loving. It calls us to see fully what is in front of us. To see what needs healing. To see those for whom our hearts would break if we did not speak the words that need speaking. It asks us to tend to one another. To value this moment here and now. To face our own ephemerality. Death violently shakes us awake, time and time again. Words by @heyheatherobscura. . The only words I have right now to share are from my dear soul sister Heather. May we all send prayers to their souls as they transition.

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Während eines Bootsausflugs mit Freunden streckte eine 34-jährige Australierin ihre Hand ins Wasser, um einen Hai zu füttern. Das Tier schnappte nach ihrem Finger und riss die Blondine von der Jacht.


nz

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