Selbstmörder - und Mörder?

YouTuber (18) rast absichtlich in Gegenverkehr - und tötet Mutter und Kind

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Auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichte der 18-Jährige anonym Videos.

Der YouTube-Star McSkillet ist tot. Jetzt wurden die schrecklichen Umstände bekannt: Er riss auch eine unschuldige Mutter und ihr Kind mit in den Tod.

San Diego - Am vergangen Donnerstag steuerte der bekannte YouTube-Star McSkillet (18), der eigentlich Trevor Heitmann hieß, seinen Sportwagen McLaren 650S mit angeblich über 160 km/h in den Gegenverkehr und starb. Bei dem frontalen Zusammenstoß gingen sein Sportwagen und der SUV, den er rammte, in Flammen auf. Auch die Insassen des SUV, Aileen P. (43) und ihre zwölfjährige Tochter Aydana, starben bei dem Crash, wie die britische Zeitung Sun“ berichtet. Die Umstände legen dem Bericht nach nahe, dass McSkillet den Zusammenprall absichtlich herbeigeführt hat.

Laut „Sun“ beschrieb eine Augenzeugin den Unfall folgendermaßen: "Alle Autos hielten an. Da war Rauch. Feuer. Laute Geräusche. Als ich vor mir aufblickte, flog das Auto da drüben durch die Luft und stürzte über die Autobahn."

Schreckliche Tragödie um YouTuber McSkillet: Community entsetzt

McSkillet war ein bekannter YouTuber in der Gamer-Szene. Sein YouTube-Kanal, auf dem er vor allem den Ego-Shooter "Counter-Strike Global Offensive" thematisierte, hat knapp 900.000 Abonnenten. Dadurch verdiente der 18-Jährige viel Geld, wie er gerne auf sozialen Medien zeigte. Unter anderem präsentierte er kürzlich den circa 100.000 Euro teuren Unfallwagen als eigene Errungenschaft.

Doch vor einigen Monaten soll McSkillet von einem Online-Marktplatz verbannt worden sein. Seit Februar hatte er weder auf YouTube Videos hochgeladen noch sich auf Twitter zu Wort gemeldet

YouTube-Star McSkillet: Anonym im Internet

In den sozialen Medien wird derweil heftig über den Tod des YouTubers diskutiert. Während manche Fans um ihn trauern, beschimpfen ihn andere als Mörder. Erst mit Bekanntwerden seines Todes wurde die wirkliche Identität von McSkillet bekannt, der zuvor anonym nur unter seinem Pseudonym Videos veröffentlichte.

Für die Angehörigen der getöteten Mutter und Tochter wurde ein Spendenkonto eingerichtet. 

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sp

Berichterstattung bei Selbstmord

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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