Zahl der Erdbebenopfer steigt auf mehr als 1.100

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Ein buddhistischer Mönch geht voran, als ein Erdbebenopfer in China geborgen wird.

Peking - Die Katastrophe nimmt immer schlimmere Ausmaße an: Die Zahl der Erdbebentoten in China ist nach Angaben staatlicher Medien in China auf 1.144 gestiegen.

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Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte am Freitag zudem Berichte, nach denen noch 294 Menschen vermisst würden. Insgesamt sollen bei dem Beben am Mittwoch 11.500 Menschen verletzt worden sein, mehr 1.100 von ihnen schwer. Tibetische Mönche beteten in einer provisorischen Leichensammelstelle neben ihrem Kloster im Westen Chinas für die Erdbebenopfer. Gerlai Tenzing, ein Mönch des Jiegu-Klosters, vermutete, etwa 1.000 Leichen seien in der Nähe des Klosters abgelegt worden. Dutzende Mönche sangen am Freitagnachmittag sogenannte Sutras für die Toten und planten am Samstag damit anzufangen, die Leichen einzuäschern.

Hunderte Menschen sterben bei Erdbeben in China

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Aufgrund der vielen Leichen ist es nicht möglich, traditionelle Bestattungsrituale abzuhalten. Diese sehen eigentlich vor, dass der Leichnam auf einer Plattform den Geiern überlassen wird. Nach Angaben der chinesischen Erdbebenwarte hatte das Erdbeben eine Stärke von 7,1 erreicht. Helfer gehen davon aus, dass etwa 70 bis 90 Prozent der Lehmhütten in der vom Erdebeben betroffenen Region zerstört wurden.

Von Anita Chang

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