In NRW

Zahl der Kirchenaustritte teilweise verdoppelt

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Köln - Die Zahl der Kirchenaustritte in Nordrhein-Westfalen hat sich nach stichprobenartigen Untersuchungen des WDR im Oktober im Vergleich zum Vormonat verdoppelt.

Gelsenkirchen und Paderborn verzeichneten sogar eine Verdreifachung, berichtete der Sender am Donnerstag in Köln. Während in Köln im September 349 Menschen aus der Kirche ausgetreten seien, belaufe sich die Zahl im Oktober auf 732. In dem Monat dominierte die Affäre um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst die Schlagzeilen.

Stark erhöhte Zahlen meldeten laut WDR auch Düsseldorf, Duisburg und Bielefeld. Die evangelische Kirche sei in gleichem Maße wie die katholische Kirche von der Austrittswelle betroffen, hieß es. Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) betonte gegenüber dem Sender, dass sie nicht überrascht darüber sei, dass die Ereignisse um den katholischen Limburger Bischof sich auch auf die Protestanten auswirkten. Die Menschen nähmen die Kirche als Ganzes wahr. Schon andere Skandale hätten gezeigt, dass viele die Konfessionen in diesen Fällen nicht unterschieden.

KNA

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