Sicherheitslage verbessert

Zahl der Morde in Mexiko geht zurück

Mexiko-Stadt - In den ersten vier Monaten der Amtszeit des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto hat sich die Sicherheitslage im Land leicht verbessert.

Die Zahl der Morde im Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen im Zeitraum von Dezember 2012 bis März 2013 sei im Vergleich zu den vier Monaten zuvor um 17,1 Prozent auf 4249 gesunken, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.

Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong warnte allerdings vor zu viel Optimismus. „Das ist nur eine Tendenz. Es ist zu früh, um zu triumphieren“, sagte er bei der ersten Vorstellung einer Kriminalitätsstatistik seit Peña Nietos Amtsantritt am 1. Dezember. „Wir müssen weiterhin hart arbeiten.“ Beispielsweise seien in den vergangenen vier Monaten in Mexiko mehr Sicherheitskräfte getötet worden als im Vergleichszeitraum.

Fortschritte wurden hingegen im Kampf gegen Entführungen erzielt, wie aus der Statistik des Innenministeriums hervorgeht: So seien von Dezember vergangenen Jahres bis März 551 Menschen verschleppt worden. Das waren 25 Prozent weniger als in den vier Monaten zuvor.

In Mexiko tobt seit Jahren ein blutiger Konflikt zwischen verfeindeten Drogenkartellen sowie zwischen Kriminellen und den Sicherheitskräften. Seit 2006 kamen dabei rund 70 000 Menschen ums Leben.

dpa

Rubriklistenbild: © AP/dpa

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