Von Handy bis E-Bike

Zahl von Unglücken durch überhitzte Akkus wächst

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Feuerwehrleute löschen am 11. März im US-Bundesstaat Pennsylvania ein Haus. Ein Hoverboard war den Ermittlungen zufolge beim Aufladen des Akkus heiß geworden und hatte das Feuer ausgelöst - zwei Kinder starben. Foto: Sean Simmers/PennLive.com

Explodierende Akkus, schmelzende Gehäuse, Brände - Meldungen von teils schweren Unfällen durch überhitzte Batterien häufen sich weltweit. Aus Expertensicht gibt es dafür mehrere Gründe. Zum Beispiel schlicht die unaufhörlich wachsende Zahl der Geräte.

Karlsruhe (dpa) - Die Zahl elektronischer Geräte mit wiederaufladbaren Batterien wächst - entsprechend häufen sich in Deutschland und weltweit Unglücke im Zusammenhang mit überhitzten Akkus.

"Diese Zahl nimmt in den letzten Jahren exponentiell zu", sagte Hans-Hermann Drews vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS).

Das Institut bezog sich dabei auf Brandschäden, die vom IFS in den vergangenen Jahren für Deutschland ausgewertet wurden. Absolute Zahlen dazu gebe es nicht. Allein im Jahr 2015 seien weltweit rund fünf Milliarden Akkus für Handys, Pedelecs, Notebooks, Werkzeuge, Drohnen oder auch Hoverboards, eine Art elektrisches Skateboard, verkauft worden.

Ursachen für Unglücksfälle wegen überhitzter Akkus seien Fehler beim Laden, zu hohe oder tiefe Temperaturen oder auch schlampige Herstellung, hieß es vom TÜV Rheinland. Ein grundsätzliches Problem mit der Technologie gibt es nach Expertenmeinung nicht - ebenso wenig wie realistische Alternativen zu dieser Art Batterien.

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