Flugzeugunglück in Ghana

Boeing 727 aus Nigeria rast in Bus - zehn Tote

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Die Boeing 727 durchbrach den Zaun am Kotoka International Airport in Accra und krachte in den Bus.

Accra - Beim Landeanflug auf den Flughafen der ghanaischen Hauptstadt Accra ist eine Frachtmaschine über die Landebahn hinaus gerast und mit einem Bus zusammenstoßen.

Beim Zusammenprall eines Frachtflugzeugs mit einem vollbesetzten Minibus sind am Samstagabend in Ghana mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Nach Berichten örtlicher Rundfunksender war das Flugzeug beim Landen über eine Bahn auf dem Flughafen der Hauptstadt Accra hinaus geschossen. “Alle Fahrzeuginsassen starben“, sagte Feuerwehrsprecher Billy Anaglate dem Radiosender Peace FM. Die vier Besatzungsmitglieder der Frachtmaschine überlebten dem Radiobericht zufolge den Absturz und sind in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Die Behörden haben am Sonntag eine Untersuchung eingeleitet.

Ersten Berichten zufolge könnte ein Bremsversagen für das Unglück verantwortlich gewesen sein. Augenzeugen berichteten zudem, zum Zeitpunkt des Absturzes sei die Sicht wegen eines schweren Gewitters beeinträchtigt gewesen.

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Nach Angaben der Behörden kam das Frachtflugzeug, eine Boeing 727 der Fluglinie “Allied Air“, aus Nigeria. “Die Maschine ist auf die Straße gelangt und ist mit dem Fahrzeug zusammengestoßen“, sagte Feuerwehrsprecher Anaglate. Der Minivan wurde vollständig zerstört. Nach Radioberichten hat der Frachtflieger auch weitere Fahrzeuge erfasst.

Ein Radiosender hatte ursprünglich sogar von zwölf Todesopfern gesprochen. Dafür gab es aber keine offizielle Bestätigung. Zeugen berichteten von mehreren schwer verletzten Opfern. So war nach Angaben von Peace FM auch ein Motorradfahrer von dem Flugzeug erfasst worden. Die Zahl der Toten könne noch ansteigen.

dpa

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