Haiti: Zehn US-Bürger festgenommen

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In Haiti sind mehrere US-Bürger festgenommen worden, die das Land ohne Genehmigung mit 33 haitianischen Kindern verlassen wollten.

Port-au-Prince - In Haiti sind 10 US-Bürger festgenommen worden, die das Land ohne Genehmigung mit 33 haitianischen Kindern verlassen wollten.

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Wie die Regierung in Port-au-Prince am Samstag (Ortszeit) mitteilte, hätten Sicherheitskräfte die Gruppe im Grenzgebiet zur Dominikanischen Republik aufgegriffen. Die US-Bürger hätten angegeben, die Kinder im Nachbarland unterbringen und versorgen zu wollen. Die Leiterin der Gruppe habe geplant, in einem Küstenort der Dominikanischen Republik ein Waisenhaus zu eröffnen und dort haitianische Kinder aufzunehmen, die bei dem verheerenden Erdbeben vom 12. Januar ihre Eltern verloren haben.

Haiti: Der Kampf ums Überleben

Haiti: Der Kampf ums Überleben
Männer suchen unter den Toten Angehörige © AP
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Auch eine junge Frau vermisst Angehörige © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Identifizierte Tote werden mit einem Band um den großen Zehen markiert © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Ein Mann schützt sich mit Kleiderfetzen vor dem Verwesungsgeruch © AP
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Ein Mann hat sich an einer Tankstelle zwei Kanister Benzin abgefüllt. Vielerorts wurden Geschäfte geplündert © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Fast alle Anwesenden versuchen, sich umsonst Benzin abzuzapfen © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Ein Mann steht einer verletzten Frau bis zu deren Behandlung bei © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Nur der Arm eines verschütteten Opfers ragt aus den Trümmern © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Ein verletztes Kind wird notdürftig genäht © AP
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Ein spanischer Helfer rettet den Zweijährigen Redjeson Hausteen © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Der Kleine klammert sich an seinen Lebensretter © AP
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Schnell durfte er wieder in die Arme seiner Mutter © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Ein Kind wird unter mütterlichem Beistand vom Arzt behandelt © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Ein Überblick des Grauens © AP
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Gladys Louis Jeune ist eine der Überlebenden © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Die Retter haben sie nach 43 Stunden aus den Trümmern befreit © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Prominenter Beistand: Rapper Wyclef Jean reist in seine Heimat © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Ein chinesischer Arzt versorgt ein verletztes Kind © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
In einer notdürftig errichteten Klinik werden Verletzte so gut es geht versorgt © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Der Franzose Pascal Simon koordiniert die Versorgung mit Arzneimitteln © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Auch Sarla Chand, 65, aus New Jersey zählt zu den Geretteten © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Französische Feuerwehrmänner haben sie von den Trümmern befreit und bringen sie ins Krankenhaus © AP

Unabhängig von ihrer Motivation hätten die Amerikaner gegen haitianisches Recht verstoßen, teilten die Behörden mit. Allein das Sozialministerium in Port-au-Prince sei berechtigt, zu entscheiden, ob Minderjährige das Land verlassen dürfen. US-Diplomaten besuchten die Festgenommenen und warteten auf eine Entscheidung in dem Fall. Die 33 Kinder wurden unterdessen in einem staatlichen Kinderheim außerhalb von Port-au- Prince untergebracht. Nach dem Erdbeben waren immer wieder Berichte über Menschenhändler bekanntgeworden, die mit der Vermittlung haitianischer Waisen an Paare vor allem in den USA und Europa Geschäfte machen.

dpa

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