Zehntausende zur Trauerfeier erwartet

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Zur Trauerfeier für die 21 Todesopfer der Loveparade werden am Samstag Zehntausende Besucher in Duisburg erwartet.

Duisburg - Zur Trauerfeier für die 21 Todesopfer der Loveparade werden am Samstag Zehntausende Besucher in Duisburg erwartet. Es soll einen ökumenischen Gedenkgottesdienst geben. Der Ablauf:

Der ökumenische Gedenkgottesdienst soll aus der Salvatorkirche live an zahlreiche weitere Orte in der Stadt übertragen werden. Größte Ausweichfläche ist die Duisburger Fußballarena. Rund 25 000 Besucher können dort die Trauerfeier verfolgen.

Auch vor dem Stadion wird es Übertragungsleinwände geben. Die gut einstündige Zeremonie wird außerdem auf Großleinwänden in rund 20 katholischen und evangelischen Kirchen der Stadt zu sehen sein. Die ARD berichtet live. Auf dem Vorplatz der Salvatorkirche und im Freihafen wird es, entgegen den ursprünglichen Planungen, keine Übertragungen geben.

Bilder: Trauer um die Toten der Loveparade

Die Trauer manifestiert sich auf vielerlei Art: Am Unglückort, dem etwa 100 Meter langen Tunnel, hat jemand ein Kreuz und einen Grabstein aus Eis aufgestellt. © dpa
Um das Kunstwerk herum wächst ein Meer aus Kerzen und Blumen. © dpa
Noch in der Nacht nach der Massenpanik kamen die ersten Trauernden, um Kerzen aufzustellen. © dpa
Inmitten der Lichter findet man immer wieder persönliche Botschaften. © dpa
Inmitten der Lichter findet man immer wieder persönliche Botschaften. © dpa
Inmitten der Lichter findet man immer wieder persönliche Botschaften. © dpa
Auch die Wut und der Zorn der Trauernden findet Platz auf Plakaten zwischen Blumen und Kerzen. © dpa
Für viele ist der Tunnel Ort für persönliche Trauer und kurzes Innehalten. © dpa
Auf einem Plakat können Trauernde unterschreiben und kurze Botschaften hinterlassen. © dpa
Ein Mädchen nutzt diese Möglichkeit. © dpa
Die Trauernden suchen Halt untereinander. © dpa
Manche verweilen im Gebet. © dpa
Andere lassen ihren Tränen freien lauf. © dpa
Auch im Regen harren sie noch vor den Blumen und Kerzen aus. © dpa
Die Stadt Duisburg hat ein Kondolenzbuch zur Verfügung gestellt. © dpa
Loveparade
Warum? © dpa
Loveparade
Das ist die meistgestellte Frage auf den handgeschriebenen Zetteln. © dpa
Loveparade
Vor dem Tunnel, der zur Todesfalle wurde: Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Ein junger Mann nimmt Plakate ab, die für Veranstaltungen der Loveparade werben. © dpa
Loveparade
Anwohner haben am Sonntagmorgen vor der Einfahrt zum Gelände der Loveparade Kerzen in die Fenster gestellt. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa
Loveparade
Trauer um die Toten der Loveparade. © dpa

Die 550 Sitzplätze in der evangelischen Salvatorkirche sind reserviert für Angehörige, Verletzte sowie für Besucher, die die Kirchengemeinde ausgewählt habe, teilte die nordrhein-westfälische Staatskanzlei am Donnerstag in Düsseldorf mit. Bundespräsident Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) wollen dort am Samstagvormittag mit den Angehörigen trauern.

Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) wird an dem Gottesdienst nicht teilnehmen, um die aufgebrachten Bürger nicht durch seine Anwesenheit zu provozieren. Sauerland wird von verschiedenen Seiten die Verantwortung für mangelnde Sicherheitsvorkehrungen bei der Loveparade zugeschoben.

dpa

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