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Zeitumstellung auf Sommerzeit: Wann wird im März die Uhr umgestellt?

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Von: Michelle Brey

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Im März ist es wieder so weit: Die Uhren werden umgestellt. Doch in welche Richtung müssen wir den Zeiger eigentlich drehen - und wann? Ein Überblick. 

München - Wenn die Zeitumstellung näher rückt, stellt sich vielen Menschen jedes Jahr eine wichtige Frage: Vor- oder zurückdrehen? Und an welchem Datum müssen wir die Uhren umstellen?

Zeitumstellung 2023: Wann stellen wir auf Sommerzeit um?

Die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit fällt auf das letzte Wochenende des Monats März. Am Sonntag, den 26. März, beginnt die Mitteleuropäische Sommerzeit. Das bedeutet: Um 2 Uhr morgens sind die Uhren um eine Stunde vorzustellen. Eine Stunde geht uns dabei verloren, wenn der Zeiger nach vorne gedreht wird. Der 26. März hält also eine Stunde weniger als üblich für uns bereit.

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit ist es abends wieder länger hell. In der Früh ist es dafür in Deutschland wieder länger dunkel. Ende Oktober ist dann genau das Gegenteil der Fall: Wenn wir die Uhren auf die Winterzeit zurückstellen, können wir an diesem Tag eine Stunde länger schlafen.

Ende März werden die Uhren wieder auf die Sommerzeit umgestellt.
Ende März werden die Uhren wieder auf die Sommerzeit umgestellt. © Sebastian Kahnert/dpa

Eselsbrücken zur Zeitumstellung: Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?

Ob die Uhr vor- oder zurückgedreht werden muss, bringt jedes Jahr aufs Neue viele Menschen durcheinander. Einige Eselsbrücken schaffen hier Abhilfe und geben eine Orientierung. Einmal gemerkt, vergisst man es so schnell nicht wieder.

Im Sommer werden Gartenmöbel vor das Haus - auf die Terrasse oder in den Garten - gestellt. Stellen wir also im März auf die Sommerzeit um, muss die Uhr dementsprechend vorgestellt werden.

Zeitumstellung 2023: Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet

Warum ist die Zeitumstellung noch nicht abgeschafft?

Die Zeitumstellungen im März und Oktober eines jeden Jahres ist vielen Menschen ein Dorn im Auge. Zum einen gerät der Schlaf- und Biorhythmus durcheinander, zum anderen müssen analoge Uhren selbst umgestellt werden. Im Jahr 2018 stimmten EU-Bürger ursprünglich für das Ende der Zeitumstellung.

Bis 2021 sollte dies eigentlich auch umgesetzt werden. Viel passiert ist seither allerdings nicht, weil die Länder sich nicht auf eine einheitliche Normalzeit einigen konnten - und somit ein europaweiter Flickenteppich droht. Bis es also tatsächlich zu einer Abschaffung der Zeitumstellung kommt, wird es vermutlich noch dauern. Im Oktober 2022 hatte die Präsidentschaft unter den EU-Ländern das Thema Zeitumstellung nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt. (mbr)

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