Ziervögel brauchen viel Gesellschaft

Ob Zierfink, Kanarienvogel, Wellensittich oder Papagei - alle haben das Grundbedürfnis, mit einem Sozialpartner zusammen zu leben.

Im natürlichen Lebensraum dient zum Beispiel der Balzgesang des Kanarienvogels der Kontaktpflege untereinander. Doch viele Stubenvögel werden einzeln gehalten, zum Vorteil der Menschen. Der allein gehaltene Kanarienvogel singt öfter, der Wellensittich wird leichter fingerzahm.

Doch so mancher Vogel gibt sich mit dem Ersatzpartner Mensch nicht zufrieden und wird seelisch sowie körperlich krank. Zu den typischen Symptomen gehört das selbstverstümmelnde Federnrupfen oder das Erbrechen von Futterkörnern. Auch die Fettsucht vieler Stubenvögel ist eine Folge der Vereinsamung. Daher sollten Vogelfreunde bereits beim Kauf zwei Tiere einplanen und den Vögeln ein natürliches Miteinander ermöglichen sowie täglich mindestens zwei Stunden Freiflugzeit. (yma)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.