Tremor

Zitternde Hände müssen kein Zeichen für Parkinson sein

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Wenn im höheren Alter die Hände zittern, kann das auch an einer Stoffwechselstörung oder an Nervosität liegen. Foto: Jens Büttner

Im fortgeschrittenen Alter bemerken viele Senioren, dass ihre Hände oft Zittern. Allerdings brauchen sie nicht gleich eine schwere Krankheit zu befürchten. Denn oft liegt der Grund dafür in kleineren Störungen.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Die Kaffeetasse klappert, und das Messer rutscht immer wieder ab - Ältere kämpfen oft mit zitternden Händen. Häufig fürchten sie, an Parkinson erkrankt zu sein. Laut Zeitschrift "Senioren Ratgeber" kann das aber auch an einer Stoffwechsel- oder Nervenstörung liegen.

In ungewohnten Situationen oder bei Kälte zittern die meisten Menschen. Wenn der Tremor nicht vorbeigeht, sollte der Betroffene aber zum Arzt gehen. Bei jedem zehnten Patienten über 50 Jahren geht das Zittern der Zeitschrift zufolge auf eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Nierenerkrankung oder Nervenstörung aufgrund eines Diabetes zurück. Auch ein Vitaminmangel oder bestimmte Medikamente sind häufige Auslöser. Ist das Problem einmal erkannt, kann der Arzt in vielen Fällen zum Beispiel medikamentös gegensteuern - dann vergeht das Zittern.

Es kann aber auch sein, dass gar keine andere Erkrankung für das Zittern verantwortlich ist. Rund fünf Prozent aller Menschen jenseits der 65 sind vom sogenannten Essentiellen Tremor betroffen. Wer sich von diesem Alterszittern stark eingeschränkt fühlt, kann sich vom Arzt ein Medikament dagegen verschreiben lassen.

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