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Toter nach Erdbeben vor Honduras

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Ein Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala erschüttert die honduranische Küste. © dpa

Tegucigalpa - Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat sich vor der honduranischen Küste ereignet. Ein Toter wurde aus den Trümmern eines Hauses in der Stadt La Lima geborgen.

Wie das Rote Kreuz in lokalen Rundfunksendungen berichtete, handelt es sich um einen 15 Jahre alten Jungen.

Über mögliche weitere Opfer und Schäden gab es zunächst keine Angaben. Telefonleitungen, Strom und Wasser sind unterbrochen. Wie das US-Erdbebenzentrum mitteilte, wurden die Erdstöße in einer Tiefe von zehn Kilometern registriert.

Das Epizentrum des von der US-Erdbebenwarte mit einer Stärke von 7,1 registrierten Bebens lag 130 Kilometer nordöstlich der honduranischen Stadt La Ceiba in der Karibik und ließ in Honduras und Belize Bretterbuden einstürzen.

Das Tsunami-Überwachungszentrum für den Pazifik hatte zunächst vor der Gefahr einer Flutwelle in mehreren Staaten der Karibik gewarnt, die Behörde hob die Alarmierung etwa eine Stunde später aber wieder auf. Das Zentrum bezifferte die Stärke des Bebens mit 7,3.

Eine Sprecherin des honduranischen Katastrophenschutzes, Ana Maria Rivera, sagte: “Die Leute sind verängstigt aus ihren Häusern gerannt. Das Beben war fast im ganzen Land zu spüren.“

In Belize fiel teilweise der Strom aus, Katastrophenschutzminister Melvin Hulse rief die Bevölkerung über den Rundfunk auf, Ruhe zu bewahren.

Die Erschütterungen waren bis ins weiter entfernte Guatemala zu spüren. In Guatemala-Stadt wurden von dem Erdstoß um 03.24 Uhr Ortszeit (10.24 MESZ) viele Einwohner aus dem Schlaf gerissen und rannten in Panik auf die Straße. Ein Feuerwehrsprecher teilte mit, in einer landesweiten Umfrage habe es zunächst keine Schadensmeldungen gegeben.

dpa/AP

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