Drama in Mississippi

Zug kollidiert in USA mit Bus - Vier Tote und 40 Verletzte

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Einsatzkräfte arbeiten an der Unfallstelle in Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi. Foto: Gerald Herbert

Ein Reisebus mit knapp 50 Fahrgästen bleibt auf den Schienen stehen. Der Fahrer bekommt ihn nicht mehr in Gang. So nimmt das Drama in Mississippi seinen Lauf.

Biloxi (dpa) - Beim Zusammenstoß eines Güterzugs mit einem Reisebus im US-Bundesstaat Mississippi sind vier Menschen ums Leben gekommen und 40 verletzt worden.

Das teilte die Stadt Biloxi am Dienstag (Ortszeit) mit. Drei Menschen starben demnach am Unfallort, ein weiterer im Krankenhaus. Acht Verletzte seien in kritischem Zustand.

Der Zug prallte am Dienstagnachmittag im Zentrum der Stadt an der Küste des Golfes von Mexiko gegen den Bus, der auf den Schienen stand. Nach Angaben des Polizeichefs John Miller war zunächst unklar, warum er dort angehalten hatte. Man prüfe, ob der Motor ausgegangen sei.

Ein Augenzeuge sagte der Zeitung "Sun Herald", der Bus sei wenige Minuten vor dem Eintreffen des Zuges auf den Schienen stehen geblieben. Mehrere Menschen hätten das Fahrzeug verlassen, während der Fahrer versucht habe, es wieder zum Laufen zu bringen.

Wie die Stadt weiter mitteilte, saßen 48 Menschen in dem Bus. Er stammte laut Miller aus Austin im Bundesstaat Texas und war vermutlich auf dem Weg zu einem Spielkasino in Biloxi.

Miller sprach von einer "schlimmen Tragödie". Der Polizei habe sich ein chaotisches Bild dargestellt, die Situation sei aber schnell unter Kontrolle gebracht worden. Rettungskräfte brauchten nach Angaben der Stadt rund eine Stunde, um die Verletzten - zum Teil durch die Fenster - aus dem Bus zu ziehen.

Bericht WLOX

Bericht Sun Herald

Mitteilung der Stadt Biloxi

Facebook-Seite der Stadt Biloxi

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