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Zwangsarbeit bei Lidl? Bundesregierung verbessert Kontrolle von Lieferketten

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Von: Sina Alonso Garcia

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Links: Ein Baumwollpflücker arbeitet bei der Ernte auf einem Feld. Rechts: Eine Werbetafel einer Lidl Filiale.
Der Discounter Lidl soll Beziehungen zu Unternehmen in China gehabt haben, die Zwangsarbeiter einsetzen (Collage/Symbolbild). © Roland Weihrauch/dpa, Xinhua/dpa

Nachdem gegen Lidl und andere Großunternehmen schwere Vorwürfe bezüglich Zwangsarbeit erhoben wurden, schaut die Bundesregierung in Zukunft genauer auf mangelhafte Lieferketten.

Neckarsulm - Ende 2021 geriet der Discounter Lidl wegen angeblicher Zwangsarbeit und Ausbeutung in die Kritik. Hintergrund sind die Geschäftsbeziehungen, die deutsche Unternehmen zur Region Xinjiang in China unterhalten.
Der Bund drängt nun auf eine Verbesserung der Lieferketten, um Zwangsarbeit und Ausbeutung vorzubeugen (BW24* berichtet).

Seit dem Jahr 2017 geht die chinesische Regierung gegen die Uiguren und andere ethnische Minderheiten mit islamischem Glauben mit Verfolgung und Umerziehung vor. Durch die Beziehungen zwischen Lidl und den Textilunternehmen in Xinjiang wird dem Discounter mit Sitz in Baden-Württemberg vorgeworfen, aktiv die Politik des chinesischen Regimes in Xinjiang unterstützt zu haben. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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