Zwei deutsche Wanderer in Tirol ums Leben gekommen

Wien/Innsbruck - Tödliches Drama in den Zillertaler Alpen: Gleich zwei deutsche Wanderer sind bei ihren Ausflügen abgestürzt und dabei tödlich verunglückt.

Ein 49-jähriger Bergsteiger aus Osnabrück verunglückte am Donnerstag beim Abstieg vom Schönbichler Horn in mehr als 3000 Metern Seehöhe, berichtete die Polizei. Der Mann ging den Angaben zufolge als letzter der Seilschaft und stürzte rund 60 Meter unterhalb des Gipfels aus unbekannten Gründen ab.

Seine Begleiter konnten noch Rufkontakt herstellen, hieß es. Wegen des schlechten Wetters konnte kein Hubschrauber eingesetzt werden. Rettungskräfte versuchten, den schwer Verletzten zu Fuß zu bergen. Der Mann starb jedoch noch während des Transports.

Bereits am Mittwoch kam ein 64-Jähriger aus Freising bei einer Wanderung im Gebiet des Wimbachkopfs ums Leben. Der Mann war mit einem Begleiter abseits der markierten Wege unterwegs, sagte ein Polizeisprecher der dpa in Wien am Freitag. Als die beiden einen steilen Hang querten, verlor der Wanderer den Halt und stürzte rund 30 Meter in die Tiefe. Der Verletzte war den Angaben zufolge zunächst ansprechbar, starb aber noch vor Eintreffen der Rettungskräfte.

dpa

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