Kinder geraten unter Steinbrocken

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Unter diesen Steinbrocken gerieten die Kinder

Berlin - Zwei Kinder sind am Freitag in Berlin-Treptow in einer öffentlichen Parkanlage unter einem Findling verschüttet worden.

Ein riesiger Granitblock ist am Freitag bei einem Klassenausflug in Berlin-Treptow ins Rutschen gekommen und hat zwei Mädchen getroffen. Die etwa zehn Jahre alten Viertklässlerinnen erlitten lebensgefährliche Verletzungen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Eines der Mädchen wurde mit schweren Schädelverletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Das andere Kind wurde mit einem Rettungswagen ebenfalls in eine Klinik gebracht.

Passanten eilten sofort zur Hilfe

Bei dem Unglücksort handelt es sich um eine öffentliche Parkanlage, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Der Findling, der etwa eine halbe Tonne wiegt und einen Durchmesser von einem Meter hat, soll sich plötzlich in Bewegung gesetzt haben. Wie es dazu kommen konnte, sei noch nicht geklärt. Der Granitblock gehöre zur Landschaftsgestaltung. Inzwischen ist einer Polizeisprecherin zufolge Strafanzeige gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen gestellt worden. Es werde unter anderem geprüft, ober der Stein ausreichend befestigt war.

Das Unglück ereignete sich kurz vor 11.00 Uhr. Passanten sollen den eingeklemmten Mädchen sofort zu Hilfe geeilt sein, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Sie hätten den Granitblock angehoben und die Mädchen befreit. Als die Feuerwehr kam, seien die Mädchen nicht ansprechbar gewesen.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Schulklasse in dem öffentlichen Park Schatzsuche gespielt. Die Lehrerin und die Betreuerin mussten nach dem Unglück mit einem schweren Schock ambulant behandelt werden. Die anderen Schüler der Klasse werden in der Schule von Notfallseelsorgern betreut.

dapd

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