Ermittlungen laufen

Zwei Tote nach Schusswechsel auf US-Militärbasis

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Bei dem Schützen von der US-Militärbasis Lackland soll es sich um einen Piloten handeln.

San Antonio - Schüsse auf US-Militärbasis: Auf dem Stützpunkt Lackland im US-Bundesstaat Texas hat es zwei Tote gegeben. Der Täter soll ein Pilot sein.

Der Vorfall ereignete sich am Morgen (Ortszeit) in einem Gebäude, in dem Unterrichtsräume und Büros untergebracht sind. Laut einem Bericht der "Air Force Times" handelte es sich bei dem Täter um einen Piloten. Er habe einen Kommandeur einer Ausbildungsstaffel getötet, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die interne Kommunikation des Pentagons. Es sehe danach aus, dass der Mann sich nach der Tat selbst getötet habe, sagte der Sprecher des Sheriffbüros von Bexar County auf Anfrage. 

ACTIVE SHOOTER ALERT (REAL WORLD): There is a real world active shooter situation at Joint Base San Antonio-Lackland...

Posted by Joint Base San Antonio on Freitag, 8. April 2016

Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Ermittler aus. Die Ermittler stellten am Tatort zwei Waffen sicher. Der Stützpunkt liegt westlich der Stadt San Antonio. Rund 8000 Menschen sind dort beschäftigt.

Der Befehlshaber des Stützpunktes, Bob LaBrutta, wollte unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben machen. Die Angehörigen müssten zunächst informiert werden, sagte er am Mittag auf einer Pressekonferenz. 

LaBrutta zeigte sich sichtlich erschüttert. "Wir haben heute Morgen einen dieser Anrufe bekommen, die man nie bekommen möchte", sagte er. Er dankte den Sicherheitskräften, die innerhalb weniger Minuten vor Ort gewesen seien. 

Tödliche Schüsse gab es in US-Militäreinrichtungen schon häufiger. Der größte Fall ereignete sich 2009 ebenfalls in Texas. Auf dem Stützpunkt Fort Hood erschoss ein Offizier 13 Menschen. Das Motiv: Er wollte die radikalislamischen Taliban in Afghanistan vor US-Soldaten schützen.

dpa

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