Unwetter im Mittelmeer

Tote auf Rhodos nach schwerem Herbststurm

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Am Freitag hatten starke Regenfälle Bäche in reißende Ströme verwandelt.

Athen - Bei einem schweren Herbststurm auf der griechischen Ferieninsel Rhodos sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Offizieller sprach von einer "biblischen Katstrophe".

Bei einem schweren Herbststurm auf der griechischen Ferieninsel Rhodos sind am Freitag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Am Sonntag fanden Rettungsmannschaften die Leiche eines der beiden noch vermissten Männer. Es handelt sich um einen bekannten Geschäftsmann der Insel. Bereits am späten Freitagabend war seine Frau tot aus einem Bach geborgen worden. Am Samstag wurde die Leiche einer 27-jährigen Lehrerin im Meer vor dem Ort Ialysos entdeckt. Sie hatte in einem Auto gesessen, das von einem Sturzbach erfasst worden war. Der zweite, 50 Jahre alte Insasse des Wagens wird weiterhin gesucht.

Am Freitag hatte starker Regen Bäche in reißende Ströme verwandelt. Die Feuerwehr musste 290 Mal ausrücken, um überflutete Gebäude leerzupumpen. Fotos, die im Internet kursieren, zeigen ineinander verkeilte Autos. Die Straßen sind unter einer dicken Schicht Schlamm und Schilf begraben. Auf einem Video aus Ialysos ist zu sehen, wie Straßen in Flüsse verwandelt und Autos von den Fluten fortgerissen werden. Für die betroffenen Gebiete wurde der Notstand ausgerufen.

Nach Angaben griechischer Medien werden die Schäden auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt. Die Behörden seien fieberhaft damit beschäftigt, Bachbetten und Abzugskanäle zu öffnen. Für Montag wurden erneut heftige Regenfälle auf Rhodos erwartet.

dpa

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