Verunglückter Regionalzug

Zwei Tote und viele Verletzte bei Zugunglück in Italien

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Bei einem Zugunglück in der Nähe von Turin in Norditalien sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.

Bei einem Zugunglück in Italien sind zwei Menschen ums Leben gekommen und viele weitere verletzt worden.

Turin - Der Zug sei in der Nacht zum Donnerstag bei Turin im Norden Italiens entgleist, nachdem er an einem Bahnübergang in einen Lastwagen gerast sei, berichteten örtliche Medien. Drei Waggons entgleisten, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Das Unglück ereignete sich dem italienischen Bahnbetreiber RFI zufolge um 23.20 Uhr am Mittwochabend. Der Regionalzug auf der Strecke von Turin nach Ivrea sei in den Schwertransporter gerast, der zuvor die Bahnschranke durchbrochen und auf dem Übergang gestanden habe.

Der Lokführer sei ums Leben gekommen

Ersten Erkenntnissen zufolge sei der Lokführer ums Leben gekommen, hieß es in der RFI-Erklärung. Viele Passagiere wurden demnach verletzt. Das zweite Todesopfer war Medienberichten zufolge ein Mann aus einem Kleinlastwagen, der den Schwertransporter begleitet hatte. Der Nachrichtenagentur AGI zufolge wurde er mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus in Turin geflogen, habe aber nicht überlebt.

Eine Zug-Passagierin schwebt laut AGI in Lebensgefahr, nachdem sie eine Kopfverletzung erlitten habe. Sie ist demnach aber bei Bewusstsein.

Die Zeitung "La Stampa" zufolge stammte der Lkw aus Litauen. Augenzeugen sagten dem Blatt, es habe sich um einen äußerst großen Schwertransporter gehandelt. Ein Kleintransporter, der vor dem Lkw gefahren sei, habe den Übergang noch sicher passiert, berichtete die Zeitung. Der Schwertransporter habe nicht mehr bremsen können, als die Schranken heruntergegangen seien und sei auf den Gleisen zum Stehen gekommen.

AFP

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