Zwei Tote und zwei Verletzte bei tragischem Bootsunfall

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Feuerwehrmänner mit Atemschutz besteigen das Unglücksboot im Hafen von Waren. Zwei junge Männer sind auf der Motoryacht ums Leben gekommen. Foto: Antje Rußbüldt-Gest

Vier junge Männer wollen sich einen gemütlichen Abend auf einem Boot machen. Doch zwei von ihnen sterben, zwei weitere Jugendliche werden schwer verletzt. Bisher deutet alles auf eine Gasvergiftung hin.

Waren/Neubrandenburg (dpa) - Zwei 17 und 19 Jahre alte Jugendliche sind bei einem tragischen Bootsunglück im Hafen von Waren in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen.

Zwei weitere junge Männer im Alter von 17 und 18 Jahren wurden dabei am Freitagabend schwer verletzt, wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte. "Wir gehen von einem tragischen Unglück aus", erklärte die Sprecherin. Möglich sei eine Kohlenmonoxidvergiftung aufgrund eines technischen Defekts.

Nach ersten Ermittlungen sollen sich die jungen Männer auf dem Boot im belebten Stadthafen von Waren zum Feiern getroffen haben. Die Eltern des 19-Jährigen hatten mehrfach vergeblich versucht, ihren Sohn telefonisch zu erreichen. Weil die Mutter das ungewöhnlich fand, ging sie zu dem Boot - und machte dort den schrecklichen Fund.

Wie das lokale Netzwerk "Wir sind Müritzer" unter Berufung auf die Feuerwehr berichtet, sollen Kohlenmonoxid und weitere Gase in hoher Konzentration gemessen worden sein. Es habe deshalb auch Explosionsgefahr bestanden.

Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Wird es eingeatmet, kann es innerhalb von Minuten die Sauerstoffversorgung blockieren und zum Tod führen.

Lokales Netzwerk Wir sind Müritzer

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