Schreckliche Tragödie in Spanien

Weibliche Leichen in Erdloch gefunden: Ex-Freund in Haft

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Die junge Marina Okarynska wurde in einem Erdloch bei Madrid gefunden.

Madrid - Tragisch: Zwei vermisste junge Frauen wurden tot in einem Erdloch bei Palomera entdeckt. Die Polizei fahndet nun nach ihrem Mörder. Der Ex-Freund des einen Opfers wurde jetzt festgenommen.

Auch Laura del Hoyo wurde tot aufgefunden.

Der Mord an zwei jungen Frauen hat in Spanien Bestürzung ausgelöst. Die 24-jährige Laura und ihre 26 Jahre alte Freundin Marina wurden vor einer Woche in Cuenca (östlich von Madrid) als vermisst gemeldet - sechs Tage später wurden ihre Leichen von einem Spaziergänger in einem Erdloch in der Nähe der Ortschaft Palomera entdeckt. Der mutmaßliche Täter, ein früherer Lebensgefährte von Marina, wurde am Donnerstag in Rumänien festgenommen. Dies gab das spanische Innenministerium bekannt.

„Eine schreckliche Tragödie“, schrieb Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy am Donnerstag auf Twitter. „Wir teilen den Schmerz der Angehörigen und Freunde von Laura und Marina.“ Vor dem Rathaus von Cuenca kamen etwa 100 Menschen zu einer Solidaritätskundgebung für die Angehörigen zusammen.

Der verdächtigte Ex-Freund Sergio M.

Der Verdacht der Polizei hatte sich von Anfang an gegen den Ex-Lebensgefährten von Marina gerichtet. Die beiden Frauen hatten nach Angaben der Polizei in der vergangenen Woche in der Wohnung des 30-Jährigen einige persönliche Gegenstände von Marina abholen wollen. Sie kehrten von dort nicht nach Hause zurück. Der Ex-Freund von Marina tauchte unter und wurde international per Haftbefehl gesucht. Die Familie des Mannes schrieb in einer Erklärung: „Hoffentlich fangen sie dich bald und sperren dich ein.“

dpa

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