Zwei Monate in zugeschneitem Auto überlebt

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In diesem Wagen war der Schwede gefangen.

Stockholm - Es klingt unmöglich, die Polizei hält die Geschichte aber für glaubwürdig: Neun Wochen hat ein Schwede in seinem völlig eingeschneiten Auto überlebt. Er wickelte sich in einen Schlafsack und aß Schnee.

Zwei Monate im komplett zugeschneiten Auto eingesperrt und wie durch ein Wunder noch am Leben: Ein 45 Jahre alter Schwede ist am Wochenende völlig abgemagert, unterkühlt und auch stark verwirrt aus seinem eiskalten Gefängnis befreit worden. Er konnte Polizeibeamten nach seiner Rettung auf einem abgelegenen Waldweg nördlich von Umeå nur sagen, dass er seit dem 19. Dezember im Auto ausgeharrt und sich ausschließlich von Schnee ernährt habe. Er habe keine Angehörigen.

Tipps für kalte Tage

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Reichlich Wasser trinken gilt im Winter genauso wie in den heißen Sommermonaten. Der Kreislauf braucht bei tiefen Temperaturen genauso viel Flüssigkeit wie bei höheren Temperaturen. © dpa
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Kaffee wärmt zwar für kurze Zeit, verschlechtert aber auf lange Sicht die Durchblutung. Die Folge: man friert weiter. © dpa
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Schnaps soll angeblich gegen die klirrende Kälte helfen - ein Irrglaube. Alkohol ist bei Minus-Temperaturen sogar gefährlich, weil er die Blutgefäße weitet. Wer getrunken hat, merkt oft nicht, dass der Körper auskühlt. © dpa
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Mal abgesehen von den vielen giftigen Stoffen in Zigaretten, verengt das Rauchen auch die  Blutgefäße und lässt die Hauttemperatur sinken. Raucher frieren also schneller. © dpa
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Rohkost ist gesund - in der kalten Jahreszeit kühlt sie den Körper allerdings aus. Wer es warm haben will, greift lieber zu Suppen und Eintöpfen . © dpa
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Kinder spielen in der kalten Jahreszeit gerne im Schnee. Da sie oft jedoch nicht merken, dass sie auskühlen, sollten die Eltern darauf achten, dass ihre Sprösslinge nicht zu lange draußen bleiben. © dpa
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Frische Luft ist für Kleinkinder gesund - auch bei Minustemperaturen. Wenn die Kinder über vier Wochen alt sind, steht einem ausgedehnten Spaziergang nichts im Wege. Allerdings sollte man das Kind warm anziehen und das Gesicht mit einer Wetterschutzcreme einfetten. © dpa
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Wer auch bei sibirischen Temperaturen Schmuck tragen will, sollte wissen, dass Metall bei Minustemperaturen an der Haut festfrieren kann. Also lieber auch mal ohne Ohrringe auf die Straße gehen. © dpa

Polizeikommissar Ebbe Nyborg meinte in der Ortszeitung „Västerbotten-Kurir“ am Sonntag, dass die Angaben des Mannes nach allen bisherigen Ermittlungen zutreffend seien. Man habe bei einer über ein Meter hohen Schneedecke nirgends um das Auto irgendwelche Fußspuren entdeckt. „Es ist ein absolutes Wunder, dass er noch lebt“, sagte Nyberg und verwies auf Außentemperaturen von teilweise minus 30 Grad in den letzten Wochen im nordschwedischen Bezirk Västerbotten.

Überlebt hatte der möglicherweise psychisch kranke Mann auch wegen des Schlafsacks, in dem er sich auf dem Rücksitz des Autos eingewickelt hatte. Warum er hier, anderthalb Kilometer von der viel befahrenen E4 entfernt, gestrandet war, blieb unklar. Das Norrland-Krankenhaus in Umeå bezeichnete den Gesundheitszustand des 45-Jährigen als „den Umständen entsprechend gut“. Niemand hatte ihn als vermisst gemeldet.

dpa

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