1000 Mitarbeiter von Bausparkassen streiken

Stuttgart - Sie wollen mehr Geld: Mehr als 1000 Mitarbeiter von Schwäbisch Hall und Wüstenrot haben am Mittwoch in Baden-Württemberg ihre Arbeit niedergelegt.

Mehr als 1000 Mitarbeiter der Bausparkassen Schwäbisch Hall und Wüstenrot haben am Mittwoch in Baden-Württemberg für mehr Geld die Arbeit niedergelegt. „Die Beschäftigten der Branche stehen geschlossen auf der Straße für einen guten Abschluss“, sagte Verdi-Fachbereichsleiterin Rosemarie Bolte auf einer Kundgebung in Ludwigsburg.

Hintergrund des Warnstreiks sind die bundesweiten Tarifverhandlungen für Beschäftigte von privaten und öffentlichen Banken. Verdi verlangt für die rund 210.000 Beschäftigten einen Sockelbetrag von 100 Euro plus 3,5 Prozent mehr Geld. Außerdem sollen die Arbeitgeber von ihrer Forderung nach regelmäßiger Samstagsarbeit in der Branche abrücken. Die dritte Verhandlungsrunde findet am 30. Juni in Wiesbaden statt.

Arbeitsgeber pochen auf Lösung mit regelmäßiger Samstagsarbeit

Verdi-Gewerkschaftssekretär Frank Hawel sagte in Schwäbisch Hall: „Die Banker sind streikbereit wie nie zuvor. Und die Stimmung ist eindeutig: Entweder die Arbeitgeber bewegen sich am Montag ordentlich, oder der Druck wird in den kommenden Wochen ordentlich erhöht.“

Die Arbeitgeber werfen Verdi indes mangelnde Verhandlungsbereitschaft vor. Sie pochen auf eine Gesamtlösung mit der Möglichkeit zu regelmäßiger Samstagsarbeit.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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