onzern entscheidet im März über Fertigung von Audi-Getrieben

VW Baunatal rechnet mit mehr neuen Stellen

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Wolfsburg/Baunatal. Der Wolfsburger Autokonzern Volkswagen hat das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Geschichte hinter sich und will auch 2011 nicht von diesem Wachstumskurs abweichen. Davon wird auch das Getriebeleitwerk des Konzerns in Baunatal profitieren.

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Neue Getriebe sollen dort gebaut werden und hunderte neuer Jobs entstehen. Spekuliert wird über 1000 zusätzliche Stellen, bestätigt wurde dies bislang nicht. In diesem Monat entscheidet sich, ob der Standort die Direktschaltgetriebe für die Audi-Reihen A 4, A 6 und A 8 bauen wird. „Baunatal hat beste Chancen, den Zuschlag für dieses Projekt zu bekommen“, hieß es am Donnerstag am Rande der Bilanzpressekonferenz in Wolfsburg.

aktualisiert um 19.30 Uhr

Sowohl der Audi A 4 als auch der Audi A 6 gehörten im vergangen Jahr mit insgesamt fast einer halben Million ausgelieferten Fahrzeugen weltweit zu den erfolgreichsten Konzernmodellen. Somit wird einiges an Volumen in der Baunataler-Fertigung hängen bleiben. „Elvis-Getriebe“ bleibt Bislang fertigen die Baunataler Multitronic-Getriebe, ein stufenloses vollautomatisches Getriebe für Audi. Bekannter sind sie unter dem Begriff „Elvis-Getriebe“. Lange Zeit sah es bei VW so aus, dass die Direktschaltgetriebe die gefragten Multitronics ersetzen würden.

Doch da auch Audi den Absatz um 15 Prozent auf weltweit 1,09 Millionen Fahrzeuge 2010 gesteigert hat, haben die Wolfsburger entschieden, beide Getriebereihen parallel zu fertigen. Dies führt in Baunatal dazu, dass zu den 780 neuen Stellen, die bereits in diesem Jahr am Standort entstehen, in den kommenden zwei Jahren noch einmal mehrere hundert Jobs hinzu kommen würden. Aktuell zählt die Stammbelegschaft 13 200 Beschäftigte. Mittelfristig will VW bundesweit 5000 bis 6000 neue Arbeitsplätze schaffen.

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