9,55 Millionen Euro für Deutsche-Bank-Chef Ackermann

Josef Ackermann, Vorstandschef der Deutschen Bank, ist der am besten bezahlte Manager in der Riege der Dax-Unternehmen: Der Schweizer kassierte im vergangenen Jahr Bezüge von 9,55 Millionen Euro.

Das geht aus einer Studie hervor, die die Technische Universität München und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW, Düsseldorf) am Freitag vorlegten. Allerdings bekommt er nur etwa 30 Prozent des Geldes sofort.

Der Rest ist an den zukünftigen Geschäftserfolg geknüpft. 2008 hatte Ackermann, dessen Geldhaus ohne Staatshilfe durch die Finankrise kam, auf seine Bonuszahlungen verzichtet und sich mit vergleichsweise bescheidenen Bezügen von 1,4 Millionen Euro zufrieden gegeben. An zweiter Stelle der Gehaltsrangliste der Dax-Chefs rangiert der Vorstandsvorsitzende des Energieversorgers RWE, Jürgen Großmann, der im vergangenen Jahr 7,16 Millionen Euro einstrich.

Siemens-Lenker PeterLöscher bringt es auf 7,11 Mio. Euro und damit auf Platz drei. Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender des Kasseler Kali- und Steinsalzherstellers K+S, kommt auf 2,1 Millionen Euro. "Die deutschen Manager verdienen sehr gut, aber ihre Bezüge sind nicht unandständig hoch. Sie entsprechen den regulatorischen Vorgaben", kommentierte DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker die Gehaltslisten. (wll)

Weitere Infos unter http://www.dsw-info.de/uploads/media/Infografiken_Vorstandsverguetungsstudie_2010_01.pdf

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