AB Inbev stellt für Übernahme Biermarken zum Verkauf

+
In enger Zusammenarbeit mit SAB Miller (Pilsner Urquell, Foster's) prüfe AB Inbev derzeit den Verkauf einiger Premium-Marken in Europa sowie des dazugehörigen Geschäfts. Foto: Julien Warnand

London (dpa) - Der weltgrößte Brauereikonzern AB Inbev (Beck's, Budweiser) will mit dem Verkauf einiger europäischer Biermarken des Konkurrenten SAB Miller die Kartellbehörden milde stimmen.

In enger Zusammenarbeit mit SAB Miller (Pilsner Urquell, Foster's) prüfe man derzeit den Verkauf einiger Premium-Marken in Europa sowie des dazugehörigen Geschäfts, teilte AB Inbev am Donnerstag mit und bestätigte damit vorangegangene Medienberichte.

Konkret geht es um die Biere Peroni und Grolsch in Italien, den Niederlanden und Großbritannien. Potenzielle Käufer würden bereits in den kommenden Wochen kontaktiert, hieß es.

AB Inbev bemüht sich derzeit um die Zustimmung der Wettbewerbshüter zum Zusammenschluss mit SAB Miller. AB Inbev hat für die Übernahme der Nummer zwei am Weltmarkt rund 71 Milliarden britische Pfund (101 Mrd Euro) auf den Tisch gelegt. Um den Bedenken einer zu großen Marktkonzentration in einigen Regionen vorzubeugen, werden nun einige Marken verkauft. Aus diesem Grund hat AB Inbev auch bereits die Biermarke Millers an den Konkurrenten Molson Coors veräußert.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.