Abbuchungen vom Konto rückgängig machen

+
Wollen Vertragspartner von dem Konto eines Kunden Geld abbuchen, brauchen sie dafür ein SEPA-Mandat. Wurde dies nicht erteilt, sind Rückbuchungen möglich. Foto: Uwe Anspach

Für eine Abbuchung vom Kundenkonto benötigen Firmen immer ein SEPA-Mandat. Wer dies nicht erteilt hat, kann zweifelhafte Verträge anfechten und den Geldtransfer rückgängig machen.

Erfurt (dpa/tmn) - Für einen gültigen Vertrag braucht es immer die Zustimmung von beiden Seiten. Dubiose Firmen versuchen allerdings immer wieder, arglosen Verbrauchern Verträge unterzuschieben. Betroffene können sich aber wehren.

Teilweise greifen Firmen zu ungewöhnlichen Mitteln, wie die Verbraucherzentrale Thüringen erläutert. In einem Fall sollte ein Verstorbener einen Vertrag unterzeichnet haben. Der Versicherungsvertrag wurde angeblich im Februar 2016 abgeschlossen, der vermeintliche Kunde war aber schon im September 2015 verstorben.

Die Witwe bestritt den Vertrag und widerrief zugleich fristgemäß per Einschreiben. Das Unternehmen buchte dennoch Geld vom Konto ab. Ein solches Vorgehen müssen Betroffene sich aber nicht gefallen lassen: Bei nicht autorisierten Abbuchungen ohne sogenanntes SEPA-Mandat können Verbraucher innerhalb von 13 Monaten eine Rückbuchung bei ihrer Bank veranlassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.