Intensive Gespräche

Airbus will Tornado-Nachfolger bauen

+
Ein Bundeswehr-Aufklärungsflugzeug vom Typ Tornado: Die Flugzeuge sind seit den 1980er Jahren im Dienst. Foto: Harald Tittel

München (dpa) - Der Flugzeugbauer Airbus arbeitet an einem möglichen Nachfolger für den alten Tornado-Jagdbomber. "Wir arbeiten bereits mit Modellen und gehen bereits finanziell in Vorleistung", sagte Airbus-Rüstungsvorstand Dirk Hoke dem "Handelsblatt" (Freitag).

Es gebe intensive Gespräche mit den europäischen Regierungen. "Die Franzosen stellen sich einen Serieneinsatz zwischen 2035 und 2040 vor", sagte Hoke. Die Deutschen tendierten eher zu 2035, weil dann die Tornado-Flotte ihre Lebenszeit überschritten habe. Die Flugzeuge sind seit den 1980er Jahren im Dienst.

"Es ginge natürlich auch schneller, aber dann steigen die technischen und finanziellen Risiken", sagte Hoke. Solch ehrgeizige Pläne hatten Airbus beim Militärtransporter A400M aber Mehrkosten in Milliardenhöhe eingebrockt. Als Generalunternehmer hafte Airbus für Probleme seiner Zulieferer, die die Politik nach nationalen Interessen ausgesucht hatte. Einen Vertrag zu solchen Bedingungen werde Airbus nie wieder unterschreiben, sagte Hoke.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.