Alaska Air will Fluglinie Virgin America kaufen

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Virgin America, die sich selbst als "Premium-Billigflieger" versteht, war erst im November 2014 an die Börse gegangen. Foto: Justin Lane

Seattle/San Francisco (dpa) - Die vom Milliardär Richard Branson gegründete Fluggesellschaft Virgin America setzt ihrem Ausflug an die Börse nach nicht einmal anderthalb Jahren ein Ende.

Die deutlich größere Rivalin Alaska Air will die Virgin-Gesellschaft kaufen, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Alaska Air bietet je Virgin-America-Aktie 57 US-Dollar in bar, das sind insgesamt 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro). Einschließlich Schulden und kapitalisierter Leasingverträge beläuft sich der Wert der Transaktion den Angaben zufolge auf etwa 4,0 Milliarden Dollar. Die Verwaltungsräte beider Gesellschaften befürworten den Deal.

Virgin America, die sich selbst als "Premium-Billigflieger" versteht, war erst im November 2014 an die Börse gegangen. Zuvor hatte die Gesellschaft nach jahrelangen Verlusten die Gewinnschwelle überflogen. Zusammen mit den 60 Flugzeugen von Virgin America kommt Alaska Air künftig auf 280 Maschinen und einen Jahresumsatz von mehr als 7 Milliarden Dollar.

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