Verdacht auf Körperverletzung und Nötigung

Misshandelte Aldi-Azubis - Staatsanwalt ermittelt

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Ein Lkw des Lebensmittels-Discounters Aldi Süd steht in Mahlberg (Baden-Württemberg) vor dem Zentrallager.

Mahlberg - Wurden bei Aldi in Mahlberg tatsächlich Azubis misshandelt? Das Unternehmen hat diesen Vorwurf zwar bestätigt und Konsequenzen gezogen, trotzdem ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

In den Skandal um misshandelte Azubis in einem Lager des Discounters Aldi hat sich nun auch die Staatsanwaltschaft Freiburg eingeschaltet. Die Behörde ermittle wegen des Verdachts auf Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung, sagte ein Sprecher am Montag und bestätigte Informationen von „Spiegel online“. Nach seinen Worten sollten im baden-württembergischen Mahlberg Ermittlungen in einem Logistikzentrum stattfinden. Zuvor war bekanntgeworden, dass Mitarbeiter bei Deutschlands größtem Discounter missliebige Nachwuchskräfte in einem Zentrallager mit Frischhaltefolie gefesselt und im Gesicht mit Filzstiften beschmiert haben sollen. Aldi hatte die Vorwürfe im Wesentlichen bestätigt.

Dem Bericht zufolge hat das Unternehmen inzwischen Konsequenzen gezogen und Aufhebungsverträge mit betroffenen Mitarbeitern ausgehandelt. Eine Stellungnahme von Aldi war am Montag zunächst nicht zu erhalten.

Lesen Sie dazu auch:

Aldi Süd: Azubis gefesselt und bedroht

dpa

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