Lange gefordert, endlich umgesetzt

Aldi: Kunden zeigen sich von dieser Neuigkeit begeistert

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Aldi erntet für eine Maßnahme viel Lob von seinen Kunde.

Der Discounter Aldi ergreift eine Maßnahme die Kunden schon lange fordern - dementsprechend begeistert zeigen sie sich in den sozialen Netzwerken. 

Essen - Für viele umweltbewusste Kunden ist es ein auf den ersten Blick unverständliches Ärgernis: Während Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau lose und unverpackt in den Regalen liegt, sind dieselben Produkte aus biologischer Landwirtschaft in Plastik eingeschweißt. Mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz scheint das wenig zu tun zu haben. 

Hintergrund der Praxis ist eine gesetzliche Regelung, die Einzelhändler dazu verpflichtet, eine klare Unterscheidbarkeit zwischen konventionell und biologisch angebautem Obst und Gemüse herzustellen. So ist auf dem Etikett jedes Bio-Produktes ein Bio-Siegel, das gewisse ökologische Standards sichert, verpflichtend. Zudem, so das Argument der Einzelhändler, schütze die Plastikfolie die empfindlichen Produkte. Viele Experten halten diese Begründung aber für vorgeschoben. Ihrer Meinung nach hat die Plastikverpackung keinerlei praktischen Nutzen.

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Aldi-Süd-Kunden zufrieden mit Maßnahmen

Schließlich gebe es längst eine Möglichkeit auf die umweltschädliche Plastikhülle zu verzichten und Bio-Produkte dennoch klar zu kennzeichnen: Mithilfe der Lasertechnik lasse sich die Kennzeichnung als Bio-Ware direkt auf der Schale des entsprechenden Produkts anbringen. Das Fruchtfleisch wird dabei nicht beschädigt. Der Vorteil: Das Siegel löst sich auch bei langen Transportwegen und Nässe nicht. 

Darauf setzt nun offenbar auch Aldi Süd in einigen Filialen. Ein Kunde veröffentlichte auf der Aldi Süd-Facebook-Seite das Foto einer Aldi-Gurke damit eingelasertem Bio-Siegel. 

Für die unverpackten Bio-Gurken bekommt Aldi Süd auf Facebook viel Lob - sie fordern aber weitere Fortschritte. Schließlich schläft auch die Konkurrenz nicht. 

Erst kürzlich hatte es wegen der Plastik-Problematik einen Shitstorm gegen Aldi gegeben. 

Auf europäischer Ebene hatte es kürzlich bereits einen Vorschlag der Europäischen Komission zur Reduktion von Plastikmüll gegeben, allerdings mit einem etwas anderen Fokus.

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dk

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