Alternative Energie: „Leistung, die sich lohnt!“

Der Strom aus der Sonne: Moderne Photovoltaikanlagen von LET Löwer sorgen für einen guten Ertrag. (Fotos: nh)

In mehr als 30 Jahren Firmengeschichte hat sich das Guxhagener Familienunternehmen LET Löwer vielen Veränderungen, vor allem durch einen sich im ständig im Wandel befindenden Energiemarkt, angepasst. Stand zunächst der Vertrieb von Öl- und Gasbrennern der Marke Oertli im Mittelpunkt des Geschäftes, so ist das Produktportfolio heute um ein Vielfaches größer geworden. Solar und Photovoltaik gehören heute ebenso dazu wie Pelletsheizung, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerke.

Aufgeschlossen für Innovationen

LET Löwer hat sich früh entschieden, mit der Zeit zu gehen und alternative Energieformen anzubieten. Seit mehr als zehn Jahren gehören Solar- und Photovoltaik zum Programm. Rund 3000 Anlagen wurden bis heute von dem Unternehmen erstellt. Das LET Löwer sich nie Innovationen verschlossen hat zeigt sich auch an zwei anderen Beispielen: Als einer der ersten Anbieter vertrieb das Unternehmen Gasbrennwertgeräte und seit nunmehr 20 Jahren auch Ölbrennwertgeräte, sodass auf einen großen Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der energiesparenden Brennwerttechnik zurückgegriffen werden kann.

Auch räumlich und personell hat sich das Unternehmen im Lauf der Jahre vergrößert. Unternehmensgründer Rolf Löwer begann auf einer Fläche von 25 Quadratmetern im eigenen Wohngebäude mit einem Mitarbeiter. Heute beschäftigt LET an seinem Firmensitz im Moselweg 2, wo das Unternehmen seit dem Jahr 1993 ansässig ist, 41 Mitarbeiter in den Bereichen Beratung, Verkauf, Montage und Kundendienst. Doch auch diese Fläche ist mittlerweile zu klein geworden. Ein Neubau für Büro- und Lagergebäude wurde in Fuldabrück-Dörnhagen begonnen. „Wir hoffen, zum Ende des Jahres umziehen zu können“, sagt Geschäftsführer Lars Löwer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf der einen Seite ist er stolz auf das gesunde Wachstum seines Unternehmens, auf der anderen Seite ist es schade, künftig nicht mehr in seinem Heimatort ansässig sein zu können. „Leider steht hier in Guxhagen keine Fläche mehr zur Verfügung, auf der wir uns hätten vergrößern können“, erklärt er.

Die Nachfrage nach Solartechnik steigt nach wie vor. LET Löwer bietet moderne Solaranlagen zur Nutzung der Sonnenenergie für Brauchwasser und Heizung sowie Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Strom. „Die Solartechnik ermöglicht bei der richtigen Abstimmung der Anlagenkomponenten rund 70 Prozent Abdeckung der jährlichen Warmwasserbereitung und bis zu 25 Prozent der Heizkosten“, erklärt Lars Löwer.

Doppelter Nutzen mit SolarPort

Um Sonnenenergie einsetzen zu können, geht das Guxhagener Unternehmen gerne neue Wege. Eine dieser Ideen ist das SolarPort. „Unser SolarPort ist wirtschaftlich und kann flexibel an die Wünsche und Möglichkeiten des Kunden angepasst werden“, berichtet Lars Löwer über die Produktentwicklung. Das SolarPort ermöglicht die doppelte Nutzung vorhandener Flächen. Lars Löwer beschreibt das Konzept: „Die für die Montage von Photovoltaikanlagen nötige Konstruktion haben wir so konzipiert, dass darunter gleichzeitig überdachte Stellplätze für Fahrzeuge oder Maschinen entstehen.“ Die Bauweise ist modular und kann so den Kundenwünschen und Platzverhältnissen vor Ort angepasst werden. Erhältlich sind verschiedene Größen. „Selbstverständlich sind individuelle Anfertigungen möglich“, sagt Lars Löwer.

Wärme aus der Erde nutzen

Auch die Erdwärme bietet nach Auskunft des Geschäftsführers große Einsparungspotenziale, sodass mittlerweile auch Industriegebäude mit energiesparenden Wärmepum

pen beheizt werden können. „Erdwärme ist einzigartig. Sie ist eine unerschöpfliche, praktisch überall vorhandene Energiequelle“, erläutert Lars Löwer.

Die Idee der Erdwärme-Nutzung ist einfach: Je tiefer man in die Erdkruste vorstößt, desto wärmer wird der Boden. Schon ab zehn Meter Tiefe beträgt die Temperatur konstant zehn Grad Celsius. Dieser kostenlose Wärmespeicher der Natur kann mit Hilfe einer elektrischen Wärmepumpe zur Erwärmung oder Abkühlung von Wasser genutzt werden. LET Löwer ist im Übrigen vom Wärmepumpenhersteller Ochsner als Jahresmeister 2010 ausgezeichnet worden. Das Guxhagener Untenehmen vertreibt als Systempartner die Produkte des österreichischen Herstellers.

Holzpellets heizen zu 100 Prozent CO2-neutral

Eine weitere Alternative ist, nachwachsende Rohstoffe zu nutzen. „Eine ideale Lösung als natürlich nachwachsender Brennstoff ist Holz“, sagt Lars Löwer. Gepresst als Pellets wird Holz für das Heizen mit Pelettöfen genutzt. „Holzpellets sind gespeicherte Sonnenenergie und verbrennen zu 100 Prozent CO2-neutral und umweltfreundlich“, erläutert der Experte.

Eine andere Möglichkeit sind Blockheizkraftwerke, die mit regenerativen Kohlenwasserstoffen wie Biodiesel oder Biogas oder auch mit Holzpellets oder Holzhackschnitzeln betrieben werden. Sie erzeugen Strom und dienen ebenfalls der Erwärmung von Heizung und Brauchwasser. Es gibt kleine Blockheizkraftwerke für Ein- und Mehrfamilienhäuser ebenso wie große für Objekte, Gewerbe- und Industrieanlagen. LET Löwer hat erst kürzlich Hotelanlagen in der Rhön und am Rennsteig damit ausgestattet.

Zu den Kunden des Unternehmens zählen Privathaushalte ebenso wie Unternehmen. Jeder hat seine individuellen Ansprüche und Anforderungen. „Die optimale Energieversorgung richtet sich nach den jeweiligen Gegebenheiten des Gebäudes und den Wünschen der Inhaber“, betont Lars Löwer. „Es kommt auf die richtige Kombination der verschiedenen Energieformen an. Unsere Kunden sollen einen effektiven Nutzen haben. Denn unser Motto lautet: Leistung, die sich lohnt!“, fasst Lars Löwer die Firmenphilosophie zusammen.

Darüber hinaus bietet das Untenehmen seinen Kunden einen 24-Stunden-Notdienst auch an Sonn- und Feiertagen sowie einen Internetshop, der die Möglichkeit bietet, online Ersatzteile, Kessel, Speicher, Solarkollektoren, Brenner und Abgassysteme zu bestellen. HKK

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