Drei Testszenarien erlaubt

Amazon testet Lieferdrohnen in Großbritannien

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Amazon arbeitet an Zustellung mit Mini-Drohnen

London - Amazon macht bei seinem Mega-Projekt ernst und  treibt seine Pläne für die Zustellung von Waren per Drohne voran. Drei Testszenarien sind vorerst erlaubt.

Ein Testprojekt des US-Onlineriesen Amazon in Kooperation mit der britischen Regierung solle Erkenntnisse darüber bringen, wie die kleinen Flieger sicher und zuverlässig eingesetzt werden können, erklärte der Konzern am Montag. Das Unternehmen komme so dem Ziel näher, "Pakete binnen 30 Minuten sicher zum Kunden zu bringen", erklärte Amazon-Vizepräsident Paul Misener.

Auch in Deutschland schon Tests mit Drohnen

Die britischen Behörden erlauben dem Konzern den Angaben zufolge drei verschiedene Testszenarien: Drohnen auf dem Land und in Vororten außerhalb der Sichtweite des Steuermanns fliegen zu lassen, eine Person mehrere weitgehend automatisierte Drohnen fliegen zu lassen und Technologien einzusetzen, mit denen die Geräte selbstständig Hindernisse erkennen und diesen ausweichen können.

Für die britische Luftfahrtbehörde CAA erklärte Tim Johnson, das Projekt werde dabei helfen, "Informationen für unsere zukünftige Politik" in Bezug auf Drohnen zu sammeln. Neben Amazon setzen auch viele andere Unternehmen wie etwa der US-Supermarktriese Wal-Mart und die Google-Mutter Alphabet große Hoffnungen in die Mini-Fluggeräte. In Deutschland testete die Deutsche Post bereits die Paketzustellung per Drohne.

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