Ende einer Ära

Merkel-Rente: So viel bekommt die Ex-Kanzlerin - so viele Jahre müssten Sie dafür arbeiten

Angela Merkel lächeln mit einem Glas Sekt in der Hand.
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Feierabend: Angela Merkel geht jetzt auch offiziell in den Ruhestand.

Angela Merkel ist nun nicht mehr Deutschlands Bundeskanzlerin. Viel geplant hat sie für ihre Zeit als Rentnerin noch nicht. Doch ein paar Ideen hat sie trotzdem schon verraten.

Berlin - Angela Merkel ist am Mittwoch mit dem Amtseid von Olaf Scholz auch offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Aber was macht man mit so viel Freizeit nach 16 Jahren im wichtigsten Amt Deutschlands? Viel hat die 67-Jährige darüber noch nicht erzählt, doch ein paar Andeutungen lassen darauf schließen, wie sie ihren wohlverdienten Ruhestand verbringt.

Angela Merkel möchte erst nachdenken, was sie interessiert

Als Merkel im Juli an der Johns-Hopkins-Universität in den USA die Ehrendoktorwürde erhalten hat, wurde sie gefragt, was sie denn nach ihrer Zeit als Kanzlerin tun möchte. Doch damals war sie sich wohl selbst noch nicht so sicher. Sie hat aber auf jeden Fall klar gemacht, dass sie „nicht gleich die nächste Einladung annehmen“ wird. Sie möchte erst einmal nachdenken, was sie interessiert. Schließlich hatte sie in den letzten 16 Jahren dazu nur wenig Zeit, sagte sie.

„Und dann werde ich vielleicht versuchen, was zu lesen, dann werden mir die Augen zufallen, weil ich müde bin, dann werde ich ein bisschen schlafen, und dann schauen wir mal“, erklärte Merkel weiter. Lesen und Nickerchen – das klingt doch nach dem perfekten Ruhestand für eine Frau, die in der Vergangenheit viel gearbeitet hat.

So könnte Angela Merkel wohl aussehen, wenn sie an ihren wohlverdienten Ruhestand denkt.

Aber immer nur Schlafen wäre auf Dauer sicherlich auch langweilig. Vor einiger Zeit erzählte Merkel gegenüber Bunte, dass sie reisen möchte. Und zwar in all die Städte, in denen sie einen Ehrendoktortitel bekommen hat. Damit dürfte sie auf jeden Fall eine Zeit lang beschäftigt sein. Auf dem Reiseplan stünden dann Nanjing (China), Haifa, Jerusalem (Israel) und New York und Baltimore (USA).

Finanziell sollte das jedenfalls problemlos machbar sein. Die ehemalige Kanzlerin erhält eine Rente von rund 15.000 Euro brutto pro Monat. Davon kann jeder Normalo wohl nur träumen. Denn ein Durchschnittsverdiener müsste dafür rund 468 Jahre arbeiten.

Angela Merkel: Das kommt bei der ehemaligen Kanzlerin auf den Teller

Zwischen Reisen und Nickerchen dürfte Merkel sicher auch ein wenig Zeit zum Kochen finden. Schließlich ist sie großer Fan der „Hausmannskost“. Dazu zählen unter anderem Rouladen, Pommersche Kartoffelsuppe oder Königsberger Klopse – Hauptsache deftig.

Wenn ihr zu Hause dann langweilig werden sollte, kann sie immer noch in ihr Büro* fahren, welches ihr auch nach ihrer Amtszeit zusteht. Dort soll sie außerdem von zwei Referenten, zwei Sachbearbeitern und einem Bürosachbearbeiter unterstützt werden. Zudem muss sie sich gar nicht selbst ans Steuer setzen, um dorthin zu gelangen. Denn ihr stehen auch zwei Fahrer zur Verfügung. Eins ist also sicher: Schlecht gehen wird es „Mutti“ auch im Ruhestand nicht. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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