Klingelbeutel ohne Klingeln

Anglikanische Kirche wird bei Spenden innovativ 

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Muss der Kirchgänger nicht mehr unbedingt dabei haben: Pfund Sterling.

Ein höheres Spendenaufkommen ist erwünscht. Deshalb führt die Anglikanische Kirche jetzt eine Innovation ein. 

Um das Spendenaufkommen zu erhöhen, hat die Anglikanische Kirche das kontaktlose Bezahlen bei der Kollekte eingeführt. Ab sofort können Gläubige in 16.000 Kirchen, Kathedralen und anderen religiösen Stätten Englands bequem mit dem Handy oder einer mit Funkchip ausgestatteten Geldkarte spenden, wie die Anglikanische Kirche am Dienstag mitteilte.

Die neue Technologie soll künftig bei Gottesdiensten, Trauungen, Taufen, Trauerfeiern und sogar bei Konzerten und Festen der Kirchengemeinde eingesetzt werden, bei denen bisher oft keine Klingelbeutel herumgereicht wurden. Derzeit liegen die Spenden bei 580 Millionen Pfund (661 Millionen Euro) im Jahr.

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Junge Leute oft ohne Bargeld

Mit der Maßnahme trage die Kirche dem Umstand Rechnung, dass vor allem junge Gemeindemitglieder oftmals kein Bargeld und schon gar keine Münzen mehr bei sich haben, hieß es in der Erklärung weiter. Tatsächlich ist der Anteil der Barzahlungen in Großbritannien von 62 Prozent im Jahr 2006 auf 40 Prozent im Jahr 2016 zurückgegangen. 2026 dürfte er nur noch bei 21 Prozent liegen.

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AFP

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