Anleihen-Handel: Commerzbank verklagt vier Geldhäuser in USA

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Das Logo der Commerzbank am Hauptsitz der Bank, in Frankfurt am Main. Foto: Daniel Reinhardt

New York (dpa) - Wegen Milliardenverlusten beim Geschäft mit Immobilienanleihen hat die Commerzbank in den USA vier Geldhäuser verklagt, darunter eine Tochter der Deutschen Bank.

Die Kreditinstitute hätten als Verwalter hypothekenbesicherter Wertpapiere (RMBS, Residential Mortgage-Backed Securities), die die Commerzbank vor der Finanzkrise 2008 gekauft hatte, ihre Pflichten vernachlässigt und Verträge gebrochen.

Das geht aus den Klageschriften gegen die Deutsche Bank National Trust Company, die Bank of New York Mellon sowie gegen Töchter der Großbanken HSBC und Wells Fargo hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorlagen. Die Deutsche Bank war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

In den Boom-Jahren vor der Finanzkrise hatten Ratingagenturen Höchstnoten für RMBS verliehen. Die Immobilienkredite erschienen dank der Topbewertung weniger riskant und somit wertvoller. Als der Häusermarkt zusammenbrach, rutschten die Preise für die Wertpapiere in den Keller - der Hauptauslöser der Finanzkrise.

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