Apple: Vorwürfe wegen Umweltverschmutzung

Shanghai - US-Elektronikkonzern Apple sieht sich in China erneut schweren Vorwürfen wegen Umweltschutzverstößen seiner Partner ausgesetzt.

Der US-Elektronikkonzern Apple hat sich gegen die jüngsten Vorwürfe wegen Umweltschutzverstößen seiner Zulieferer in China verteidigt. Das Unternehmen fühle sich “den höchsten Standards sozialer Verantwortung“ verpflichtet, teilte Apple am Donnerstag in einer Stellungnahme mit.

Chinesische Umweltaktivisten hatten dem US-Konzern in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht vorgeworfen, er verstoße gegen seine eigenen Richtlinien, indem er Zulieferer beauftrage, die gegen Gesetze verstießen und die öffentliche Gesundheit durch unsachgemäße Entsorgung von Schwermetallen und Dioxinen gefährdeten. In einem Schreiben an die Umweltschutzorganisation Institut für öffentliche und Umweltangelegenheiten teilte Apple mit, das Unternehmen nehme solche Bedenken ernst. In dem Bericht seien jedoch einzelne Unstimmigkeiten entdeckt worden.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

“Wir fordern von unseren Zulieferern, dass sie sichere Arbeitsbedingungen schaffen, ihre Arbeiter mit Würde und Respekt behandeln und bei der Herstellung von Apple-Produkten umweltschonende Fertigungsprozesse nutzen“, hieß es in dem Brief. Nach Angaben der Umweltschutzorganisationen sollen die Apple-Partner gefährliche Materialien wie Kupfer, Nickel und Zyanid unsachgemäß entsorgt haben.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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