Bericht von US-Medien

VW-Elektrosparte soll Voltswagen heißen – Netz rätselt: PR-Panne oder Aprilscherz?

Ein rangezoomtes VW-Logo
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In den USA soll Volkswagen angeblich in Voltswagen umbenannt werden. Doch kann das wirklich sein?

Das klingt doch sehr nach einem verfrühtem Aprilscherz: Volkswagen plant eine Umbenennung in Voltswagen – zumindest bei Elektro-Aktivitäten der Marke in den USA. Kann das wirklich sein?

Herndon (USA) – Der Wandel der Autoindustrie hin zu elektrischen Antrieben rüttelt die meisten Marken derzeit gehörig durch. Viele Hersteller wollen ihre Veränderung auch nach außen tragen und gestalten aktuell deshalb ihre Logos um. General Motors beispielsweise hat sich ein vermeintlich „umweltfreundlicheres“ Marken-Emblem zugelegt, worüber sich allerdings im Netz viele User lustig machen, weil es aussehe wie ein Baby-Elefant. Auch der neue Kia-Schriftzug, den viele als „KN“ lesen, bekam einigen Spott ab. Und auch Peugeot und Renault haben erst vor Kurzem ihre Logos erneuert. Und nun plant offenbar Volkswagen einen ähnlichen Schritt – zumindest in den USA. Der Autobauer will sich dort in „Voltswagen“ umbenennen – in Anspielung auf die Elektro-Aktivitäten des Unternehmens, jedenfalls behaupten das US-Medien.

Den Berichten zufolge kam das geplante Rebranding von Volkswagen durch eine vermeintliche PR-Panne ans Licht. Laut US-Medien hatte der Wolfsburger Autobauer auf dem eigenen Medienportal eine Mitteilung zur Umbenennung veröffentlicht – und kurz darauf wieder gelöscht. Scheinbar war es beim Datum zu einer Verwechslung gekommen: Die Mitteilung war auf den 29. April datiert, demnach aber am 29. März veröffentlicht worden. Doch kann wirklich sein? Für eine Namensänderung spräche natürlich der schwere Image-Schaden, den Volkswagen durch den Diesel-Skandal vor allem in den USA erlitten hat. Doch wenn man das Datum der vermeintlichen PR-Panne betrachtet, dann ist ja der 1. April nicht mehr weit – und so ein Gag brächte VW natürlich jede Menge Gratis-Publicity, wie 24auto.de berichtet. Und dass so ein wichtiges Thema „aus Versehen“ seinen Weg auf die Mediaplattform des Autobauers findet, ist schon relativ unwahrscheinlich. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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