Arbeiten im Halbdunkel: Endspurt für die Bauarbeiten – Teil 2

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Seit einem knappen Jahr steht fest, dass Edeka mit dem SB-Warenhaus ins neue Ratio-Center einzieht, das derzeit im Baunataler Stadtteil Hertingshausen direkt neben der Autobahn 49 gebaut wird. Der Startschuss für die Arbeiten im zukünftigen Einkaufsbereich fiel jedoch erst vor wenigen Monaten.

 „Mitte September haben wir die Fläche übernommen –die Bauarbeiten an der Inneneinrichtung gingen los und die ersten Regal kamen rein“, erklärt der Baunataler Ratio-SB-Warenhaus-Geschäftsleiter Haiko Christ. „Man muss sich das zu Anfang wie eine große leere Halle vorstellen, die wir mit Leben füllen.“

Dieses Leben spielte sich zunächst vor allem im Halbdunkel ab: Für Beobachter auf der Baustelle stellten die Schemen und Schatten, die die Bauarbeiter im Licht der Scheinwerfer an die Wand projizieren, ein beeindruckendes Schauspiel dar. Allein zur passenden Einkaufsatmosphäre fehlte noch etwas Leuchtkraft. „Die Stromversorgung kam später als gewöhnlich“, erklärt Edeka-Hessenring-Einrichtungschef Stefan Gerlach. „Normalerweise ist die beim Einzug schon vollständig vorhanden – ohne Licht kann man ja schlecht Regale aufbauen.“ Allerdings hatten sich die Arbeiten durch technische Probleme verzögert, so dass sich das Edeka-Team mit Baustrom behelfen musste.

Galerie: Hinter den Baukulissen

Hinter den Baukulissen - Teil 1

Denn die engen Terminpläne bei der Bestückung eines Supermarkts erlauben wenig Spielraum – selbst wenn der Supermarkt gerade erst gebaut wird. „Wir brauchen etwa 140 Lkw-Züge, um den neuen Markt mit allen nötigen Ladenbauteilen auszustatten und mit Waren zu befüllen“, erklärt Gerlach. „Solche Massen muss man natürlich erst mal koordinieren – neben dem üblichen stressigen Baustellenverkehr.“

Ergebnis: Einige fertig gestellte Abteilungen sind bereits mit Waren bestückt, während in anderen noch gearbeitet wird. So wurden zum Beispiel Porzellanteller, Schokopralinen und Suppendosen angeliefert, eingeräumt – und mit Planen abgedeckt, damit sie vom Staub der Arbeiten zwei Reihen weiter nichts abbekommen. „Wir haben hunderte von Lieferanten, viel mehr als übliche kleinere Supermärkte“, sagt Haiko Christ. „Die haben natürlich wiederum auch ihre Lieferzeiten und müssen ihre anderen Kunden berücksichtigen. Da muss hier vor Ort alles genau passen – und dann müssen wir halt gucken, wie wir die ersten angelieferten Sachen schon unterbringen.“

Schließlich soll der Markt nach der Eröffnung komplett bestückt sein, damit der Übergang aus den Hallen und Zelten, in denen der Markt derzeit neben dem neuen Ratio-Gebäude untergebracht ist, reibungslos klappt. Denn – da sind sich Gerlach und Christ einig – die Wartezeit auf das neue Ratio SB-Warenhaus war lang genug. (ntz)

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