Arbeitsschutzhelme regelmäßig austauschen

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Kann im Ernstfall Leben retten: Beschäftigte sollten bei ihrem Schutzhelm das Herstellungsdatum im Blick behalten. Foto: Emily Wabitsch

Die Lebensdauer eines Arbeitsschutzhelm ist begrenzt. Der Wechselmodus ist je nach Material unterschiedlich. Das können Berufstätige an speziellen Kennzeichen herausfinden. Das Herstellungsdatum finden sie ebenfalls ganz leicht.

Berlin (dpa/tmn) - Sind Arbeitsschutzhelme zu alt, können sie ihre Wirkung verlieren. Wichtig ist deshalb, sie regelmäßig auszutauschen. Darauf weist die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) hin.

Helme aus thermoplastischem Kunststoff sollte der Träger alle vier Jahre wechseln. Sie sind mit den Buchstaben PE, PC, ABS, HDPE oder mit PP, PP-GF, PC-GF gekennzeichnet. Kopfschützer aus duroplastischem Kunststoff halten rund acht Jahre. Sie erkennt der Träger an dem Zeichen PF-SF und UP-GF. Das Alter des Helms lässt sich am Herstellungsdatum ablesen, welches auf die Kopfbedeckung aufgedruckt ist.

Ein Austausch nach dieser Zeit ist wichtig, weil UV-Licht oder Witterungseinflüsse den Kunststoff spröde machen. Möglicherweise büßt der Helm dadurch an Schutz ein. Aber auch davor kann ein neuer nötig sein - etwa nach einem harten Schlag auf die Kopfbedeckung. Auch wenn nach außen keine Schäden erkennbar sind, kann sich die Molekularstruktur des Kunststoffes verändert haben.

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