Arcandor will Tourismussparte behalten

+
Arcandor will seine Touristiksparte behalten.

Essen - Der insolvente Handelskonzern Arcandor will seine Urlaubssparte Thomas Cook behalten. Die Chancen stehen dank des niedrigen Börsenkurses gut.

Der Chef des insolventen Handels- und Touristikkonzerns Arcandor, Karl-Gerhard Eick, hofft auf einen Verbleib der Urlaubssparte Thomas Cook in dem Unternehmen. Er sehe den Reiseveranstalter als Kernbestandteil von Arcandor, sagte Eick der “Financial Times“ (Montag).

Der niedrige Börsenkurs von Thomas Cook erhöhe die Chance für ein Verbleiben im Konzern, weil den Banken der Anreiz für den Verkauf womöglich fehle. Eine Abgabe des knapp 53-prozentigen Anteils am Reiseveranstalter sei vor der Insolvenzanmeldung von Arcandor geprüft, aber wegen des geringen Kurses verworfen worden, sagte Eick. “Dieses Argument gilt nun auch für die Banken.

Ich habe den Banken immer versucht zu sagen, dass ein Verkauf derzeit bei den aktuellen Marktbedingungen schlecht für den Preis wäre.“ Wegen des laufenden Insolvenzverfahrens habe Eick bei Arcandor allerdings nur wenig Einfluss; die Macht liege bei Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.