Aschewolke kostet Fraport den Aufschwung

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Fraport-Chef Stefan Schulte hielt an dem Ziel fest, die Zahl der Passagiere in Frankfurt in diesem Jahr um ein bis zwei Prozent zu steigern.

Frankfurt - Den Flughafenbetreiber Fraport hat das Flugverbot nach dem Vulkanausbruch in Island den Aufschwung im April gekostet. So niedrig war die Zahl der Fluggäste seit 2003 nicht mehr.

In Frankfurt sank die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,9 Prozent auf gut 3,5 Millionen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit sei die Vier-Millionen-Grenze erstmals seit April 2003 nicht mehr überschritten worden.

Dennoch hielt Fraport-Chef Stefan Schulte an dem Ziel fest, die Zahl der Passagiere in Frankfurt in diesem Jahr um ein bis zwei Prozent zu steigern, sollten nicht weitere unvorhergesehene Ereignisse den Flugbetrieb beeinträchtigen. Zusammen mit den zum Konzern gehörenden Auslandsflughäfen zählte Fraport im April 5,4 Millionen Fluggäste, ein Rückgang von 9,6 Prozent.

dpa

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