Athen: 7 Milliarden durch neue Steuern geplant

Athen - Die griechische Regierung will 2012 mit ihren neuen Steuern zusätzliche Einnahmen in Höhe von 7,1 Milliarden Euro erzielen. Heizöl und Benzin soll höher besteuert werden.

Dies geht aus dem am Sonntagabend verabschiedeten Haushaltsplan hervor, der noch am Montag ins Parlament eingebracht werden sollte. Mit den neuen Steuern will die Regierung die überarbeiteten Defizitziele und die Anforderungen der internationalen Kreditgeber erfüllen. Die Regierung plant unter anderem, Immobilienbesitzer stärker zur Kasse zu bitten. Außerdem sieht der neue Haushaltsplan eine einheitliche Lohnskala, Rentenkürzungen und höhere Steuern auf Heizöl und Benzin vor.

Griechenland hängt am Tropf der internationalen Kreditgeber und muss seine Ausgaben drastisch senken, um weitere Hilfsgelder zu erhalten. Am Sonntagabend hatte das griechische Finanzministerium bekanntgegeben, dass das Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht auf 7,6 Prozent gedrückt werden könne, wie es mit der EU, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) verabredet war. Stattdessen rechnet die Regierung nun mit 8,5 Prozent. Ursache sei der Konjunktureinbruch.

dpa

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