Athen reagiert gelassen auf Stresstest-Ergebnisse

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Die ATE Bank ist im Stresstest durchgefallen.

Athen - Die griechische Presse hat am Samstag die Ergebnisse des Banken-Stresstests, bei dem nur ein Geldinstitut des Landes durchgefallen ist, gelassen kommentiert.

“Unsere Banken haben gehalten - nur die ATE auf “rot““, titelte die Athener Zeitung “To Vima“. Die ATE-Landwirschaftsbank sei jetzt gezwungen, ihre “Funktionskosten“ zu reduzieren und neues Kapital zu finden. Möglich sei auch eine Fusion mit anderen griechischen Banken, hieß es.

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“Die Banken haben gehalten - Die drei möglichen Szenarien“, titelte die linksliberale Athener Zeitung “Eleftherotypia“. Für die problematische ATE Bank sah die Zeitung drei Möglichkeiten: Verstärkung der staatlichen Beteiligung, Fusion mit anderen Banken oder Überwinden des Problems mit eigenen Mitteln und hartem Sparen.

Auch die konservative Athener Zeitung “Kathimerini“ geht von Veränderungen im Bankwesen Griechenlands aus. “Änderungen bei den Banken. Den Anfang muss die ATE machen“, titelte das Blatt. Am Vorabend hatte der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou erklärt: “Das griechische Banksystem kann (positiv) auch auf viel schlimmere Zustände wie die heute herrschenden reagieren.“

dpa

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