Auch Aldi Süd nimmt Pfand-Einwegdosen zurück

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Aldi Süd nimmt Getränkedosen mit Pfand zurück. Foto: Gero Breloer

Mülheim/Ruhr (dpa) - Aldi Süd bietet keine Getränkedosen an. Der Discounter nimmt das Pfand-Leergut aber ab sofort zurück. Damit will das Unternehmen seinen Kunden mehr Service bieten.

Der Discounter Aldi Süd nimmt ab sofort in allen Filialen pfandpflichtige Getränkedosen zurück. Aldi Süd habe sich zu dem Schritt entschlossen, um den Kunden einen größeren Service bei der Leergutrücknahme zu bieten, teilte das Unternehmen mit. Konkurrenten wie Lidl, Netto oder Penny akzeptieren allerdings nach eigenen Angaben bereits seit Jahren auch Einwegdosen.

Aldi Süd hatte Getränkedosen bislang nicht zurückgenommen und war dazu auch nicht verpflichtet, da der Discounter im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern selbst keine Getränkedosen im Angebot hatte. Ob sich auch das Schwester-Unternehmen Aldi Nord dem Schritt anschließt war zunächst ungewiss. Eine Unternehmenssprecherin sagte, man prüfe dies noch.

Nach der Einführung des Pfandes auf Einweggetränkeverpackungen in Deutschland im Jahr 2003 war der Absatz von Getränkedosen drastisch zurückgegangen. Auch heute bewegt er sich noch auf niedrigem Niveau. Doch vor allem der Verkauf von Energy-Drinks hatte den Dosenherstellern zuletzt wieder spürbare Zuwächse beschert.

Verbraucherzentrale NRW zum Einweg-Pfand

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