Ärger für Audi: Engpässe bei Zulieferern

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Audi-Chef Rupert Stadler.

München - Audi kommt mit der Produktion nicht nach. Der Autohersteller aus Ingolstadt beklagt Engpässe bei seinen Zulieferern und kann deshalb die Nachfrage seiner Kunden nicht stillen.

“Uns fehlen Einheiten, weil einige Zulieferer noch nicht auf dem Kapazitätsstand sind wie vor der Krise“, sagte der Chef des Autoherstellers, Rupert Stadler, dem Magazin auto motor und sport (Donnerstagsausgabe).

Aufgrund dieser Engpässe sowie Produktionseinschränkungen durch einen Werksausbau in China habe Audi im ersten Halbjahr weniger Autos produziert als die Ingolstädter hätten absetzen können. Audi hatte vor wenigen Tagen einen Absatzrekord für die ersten sechs Monate gemeldet.

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Im Gesamtjahr will Stadler bei den Absatzzahlen Mercedes übertreffen und auch die Konkurrenz mit BMW verstärken. Neben China soll deshalb auch der Marktanteil in den USA ausgebaut werden. Dazu werde Audi dort eine lokale Fertigung aufbauen, kündigte der Unternehmenschef an. Zudem sollen neue Modelle in der Oberklasse den Wettbewerb anheizen.

Laut auto motor und sport deutete Stadler unter anderem die Entwicklung eines sportlichen A9 auf Basis der Limousine A8 an. Der A9 solle insbesondere als Konkurrent gegen den erfolgreichen CL von Mercedes antreten.

dpa

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